• Age of Participants:
    Min Age: 16
    Max Age: 60
    Average Age: 32.88135593220339

    Gender Counts (Sorted by Frequency):
    f: 31
    m: 32
    Trans-Frau: 2
    None: 2
    Agender: 1

    Job Experience Column:
    Min Exp: 1
    Max Exp: 32
    Average Exp: 9.673076923076923

    Percentage Estimations:
    Min %: 0.02
    Max %: 0.37
    Average %: 0.12500000000000003


    Answer Counts for Question 1 (Sorted by Frequency): Ist Veranstaltungstechnik ein Frauenberuf?

    Ja, absolut: 47
    Ja, eher schon : 5
    Nein, eher nicht: 1
    None: 8



    Answers to Question 2: Welche Fähigkeiten braucht es für den Beruf?


    Flexibilität, technisches Verständnis, körperlich belastbar sein, die Bereitschaft auch mal auf seinen Schlaf Und das Wochenende zum Arbeiten aufzugeben, die Fähigkeit Zusammenhänge leicht zu verstehen ist sicherlich auch nicht verkehrt

    Gespür für Licht (Atmosphäre), Belastbarkeit (Arbeitszeit, Körperbelastung), Gespür für den Raum, Technische Interessen
    Neugier, logisches Denken, Teamfähigkeit, körperlich belastbar, kein Problem mit unregelmässigen Arbeitszeiten
    Logisches abstraktes Denken, Kreativität, unkonventionelle Lösungswegsuche
    Kreativ, Technisches Verständnis, Motivation, Und ein Sinn für die Show

    Geduld, Ruhig bleiben in Stressituation, mit einem schnellen Arbeitstempo umgehen können, Selbstbewusst sein & körperlich Fit sein. Mit Schlafmangel aufkommem kömmen. Sich in den Kunden hineinversetzen können (Empathie)

    Leider ist es immer noch ein hartes, dominant männliches Pflaster. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man leider immer noch ein dickes Fell braucht und in den richtigen Momenten einen Regenmantel, um alle Angriffe und Besserwissereien an sich abperlen zu lassen. Es ist traurig, aber es benötigt ein hartes Durchgreifen um diese Muster aufzubrechen.

    Technische Affinität. Körperliche fitness. Leidenschaft.

    Technisches Denken, Durchhaltevermögen (lange Arbeitszeiten), Kreativität

    Flexibilität und Leidenschaft, Freude neues zu lernen und über immer wieder über sich hinauszuwachsen.

    Interesse, Motivation, Flexibilität.

    hang zu technik, wissen wollen wie geräte funktionieren, interesse sich weiter zu entwickeln mit technischen updates

    Bei Audio: Audiophilie, Freude an Musik Bei Licht: Sinn für Ästethik Sonst: Freude an Veranstaltungen,
    Belastbarkeit, Flexibilität, Stressresistenz, Teamfähigkeit, kein Problem mit umgewöhlichen Zeiten und langen Tagen/Nächten, Fähigkeit mit allen Menschen aus allen Ecken klarzukommen.

    Geduld, Energie, Kreativität und Liebe zur Technik

    Technisches Verständnis und anpacken können.

    Freude an der Arbeit und ein dickes Fell.

    Wissen über die Technik Geduld Ruhe in Stresssituationen

    Interesse, Teamfähigkeit, Motivation, Kreativität

    Stress Resistenz, lösungsorientiertes Denken, handwerkliches Geschick, Lern- und Weiterbildungsbereitschaft bis ins hohe Alter

    Spass am Job

    Geduld, Ruhe, Selbstvertrauen, Verständnis für andere, Grosses Interesse an Technik

    Interesse fürs nerden. Fähigkeit, sich selber Dinge beizubringen und sich stundenlang mit etwas auseinanderzusetzen.

    Flexibel, Belastbarkeit, ruhig,

    Interesse an VT, Flexibilität beim Thema Arbeitszeiten, Interesse an Kunst/Kultur

    Freude an allerleih Technick, eine gewisse Sensibilität, sehr hohe belastbarkeit, Teamfähigkeit und Teamleitungs-Fähigkeit, Mut zum ausprobieren, den willen sich ganz bewusst als Dienst-Leister*in zu verstehen und trotzdem sehr Selbstbewusst und Durchsetzungsfähig zu sein.

    Belastbar, Teamfähig, Lösungsorientiert, Flexibel, Technik affin, Hohe Eigenmotivation

    Sich darüber bewusst sein, dass man dann Arbeitet wenn die Kollegen, Familie etc. frei hat. Sprich Wochenende oder Nacht.

    Ruig und Geduldig, technisches verständnis, stress resistent.

    Schnelle Auffassungsgabe, Technisches Verständnis und Soziale Intelligenz.

    Flexibilität, Belastbarkeit, Kreativität

    Technik affin Kommunikativ Teamfähig Fkexibel

    Neugier, flexibilität, belastbarkeit, freude am job

    Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, technische Affinität & Kreativität

    Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Geduld, ein gewisses Mass an Kraft, Lernbereitschaft, Freude am Job & im
    Alltag, Durchhaltewillen

    Fähigkeiten in Organisation, Kommunikation, Teamarbeit, Kreativität, Zuverlässigkeit, technisches Know How,
    Funktionsfähigkeit unter zeitlichem Stress, räumliches und soziales Vorstellungsvermögen

    Interesse am Beruf Awareness (Genderthematik, feministische Themen)

    Großes Technisches Interesse, Starke Persönlichkeiten, Flexibel,
    Technisches können, Interesse

    -schnelles Denken/ Handeln -in stressigen Situationen ruhig bleiben -gutes Einfühlungsvermögen -bereit, Verantwortung zu übernehmen

    Vernetzte Denkensweise, Kommunikativ, gutes Vorstellungsvermögen, belastbar, technikinteressiert

    Flexibilität, lösungsorientiertes Denken, Belastungsfähigkeit, Empathie, logisches Denken, Teamfähigkeit

    Sozialkompetenz Kommunikativ Flair für Technik Flexibilität gewisses Mass an Gesundheit

    Vielseitigkeit, Techn. Verständnis im Vertiefungsfach

    Teamwork,Kommunikativ, mit unregelmäßigen Arbeitszeiten umgehen können,anpacken,offen sein.

    Technische begabt, Rasche Auffassungsgabe, umgänglich und anpassungsfähig, kunstaffin und zurückhaltend/teamplayet. Ausdauernd - körperlich und geistig. Absolut verlässlich und sicherheitsbewusst

    Interesse, Belastbarkeit (körperlich und psychisch), Ausdauer, Spontaneität und sehr hohe (zeitliche) Flexibilität,
    Resilienz, einigermassen gute körperliche Kondition, "dicke Haut", gute Kommunikationsfähigkeit/sich klar ausdrücken können.

    Hauptsächlich motivation und Leidenschaft für das was man macht.

    Flexibilität, technisches Verständnis, gute Kommunikation, Freude an Technik und am Unterwegssein.

    Technisches-verständnis, Zeit-Managment, Flair für Ordnung, Flair für Sicherheit

    Interesse an der Branche Fähigkeit anderen zuzuhören (viel Teamarbeit, Briefings etc.) Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen (wir stehen nur auf der Bühne, um zu setuppen, wir sind nicht die Stars)



    Answers to Question 3: Gibt es Tätigkeiten, für die Frauen/Männer mehr/weniger geeignet sind?

    Ich finde das schwierig zu pauschalisieren und würde es viel mehr individualisieren, denn jeder hat Stärken und Schwächen

    Bin 165cm und habe nicht so viel Kraft beim Montieren der Lampen, etc.

    Es gibt meiner Meinung nach nichts, was Frauen weniger gut können. Ausser vielleicht, sehr schwere Lasten tragen.

    Gewicht von Material heben Körpergrösse, dass man irgendwo nicht ram kommt -> beides aber seeeehr gesuchte Tätigkeiten

    Ne glaub ich nicht gibt vielleicht das Sterotypsche sprich schwer tragen etc. aber ich glaube von dem Bild sind hoffentlich die meisten weg ich glaube da gibt es nicht wirklich unterschiede.

    Weniger geeignet: Schweres Mat. heben / Kräftig sein. Manchmal vertrauen Kunden Frauen weniger, da sie sich nicht gewohnt sind auch mit TechnikerINNEN zu arbeiten Mehr geeignet: Empathie, Geduld, Feinheiten / Details.

    Meiner Meinung nach, sind Frauen genauso gut geeignet in allen Bereichen. Auch wenn in dem Bereich Bühnentechnik immer auf die wenige Kraft verwiesen wird, kann ich dies absolut verstehen. Die Bühnentechnikerinnen welche ich kenne, packen bestens an. Im Teamgefüge finde ich Frauen absolut im Vorteil. Sie geben grossen Zusammenhalt und kommunikativ offen und feinfühliger.

    Biologisch gesehen sind die Männer die geeigneteren "Loader" und Rigger, Frauen sehe ich in der Teamführung , Datenanalyse und Organisation.

    Nein, gibt es nicht.

    Körperliche Arbeit pro m Umgang mit Künstlern pro f

    Ich habe in der VTech Branche noch nie einen Job gesehen die Frauen nicht ausüben könnten.
    vermutlich durch sozialisation f unsichererund behaupten weniger etwas zu können bevor es der fall ist. klar körperliche arbeit gehört auch dazu aber das sollten ja alle können und sowieso geteilt werden. (nicht alleine schwere sachen tragen egal welches geschlecht)

    Zeitliche Flexibilität, Bereitschaft für Wochenend- und Nachtarbeit und lange Arbeitstage, unregelmässige Arbeitszeiten, körperliche und mentale Belastbarkeit, Interesse und gewisses Verständnis an/für Technik, bestenfalls Auge/Gespür für Ästhetik (v.a. Lichttechnik, ggf. auch Bühnentechnik), gutes Ohr für Beschallung (Tontechnik), ruhige (& freundliche) Art in hektischen Situationen.

    Nicht wirklich. Bei den körperintensiven Berufen wie Rigging, Stagehand etc. muss ein Wille zum Training da sein, gilt aber längerfristig für beide Geschlechter.

    Nein

    Körperlich schwerere Arbeiten wie Powerlock ziehen eher weniger. Sonst gleich wie Männer.

    Nein.

    nein

    Heben von schweren Lasten, aber das geht git auch zu zweit 😀

    Nur auf sozialer Ebene eventuell der Umgang mit Personen. Was für beide Bereiche gilt.

    Nein

    --

    Physisch und psychisch nein zu beidem

    Ich möchte an dieser Stelle nicht geschlechterspezifisch Fähigkeiten verallgemeinern.

    Kann man pauschal nicht sagen, von einer Kollegin weiß ich das einige Tänzerinnen froh waren mit einer Frau das Licht zu entwickeln.

    Schwere Sachen Tragen/Heben! Sollten aber beide Geschlechter lieber vermeiden und Hilfsmittel/auf mehrere Personen aufteilen

    Es gibt je nach Job viel Gewicht zu heben, bei dem Männer tendenziell bessere voraussetzungen haben, das lässt sich aber immer auch durch zusammenarbeit kompensieren. Nach meiner Erfahrung gibt es viel mehr Männer in der Branche die eine der Kernkompetenzen; nämlich sensiebel zu sein und sich durch und durch als Dienstleister zu sehen nicht beherschen. Ich denke frauen sind tendenziell besser darin, ihr ego nicht zu sehr in die Arbeit/
    Komunikation einfliessen zu lassen, was bei diesem Job sehr wichtig.

    Nein, wenn die körperlichen Fähigkeiten zum LKW laden vorhanden sind. Sonst LKW laden- wobei auch viele Männliche Kollegen dies körperlich nicht "stemmen" können.

    Weniger geeignet zum LKW Trucks Laden, Cases sind für Frauen zu schwer um zu Tipen. Ansonsten sehe ich keine Tätigkeiten, welche Frauen nicht auch können.

    Männer besser geeignet: Openairs während dem aufbau, falls noch keine wc's installiert sind; umkleidedienst für männer. Frauen: umkleidedienst für frauen.

    Es kommt natürlich auf die Statur der Frau an. Ich denke dass es für Männer natürlich erheblich leichter ist große
    Maschinerie,Lautsprecher,Lampen händisch zu schleppen.

    Nein

    Allenfals tätigkeiten bei denen über einen längeren Zeitraum sehr viel Kraft benötigt wird z.b. Bühnenbau. Für alle anderen tätigkeiten sind Frauen genausogut geeignet. Besondere Fähigkeiten können u.a. im kreativen, organisatorischen und sozialen Bereich vorliegen, im technischen Bereich sehe ich keine unterschiede.
    Nein.

    Ne, ich glaube die Unterschiede zwischen Menschen diesbezüglich sind viel grösser als die Unterschiede zwischen "Frauen" und "Männer" im Allgemeinen.

    Eigentlich würde ich sagen Nein, beide Geschlechter sind in allen Belangen gleich geeignet, jedoch wenn es um Auf- & Abbau geht, ist eine Person die ein bisschen mehr Kraft hat von Vorteil, egal ob Mann oder Frau

    nein, weder noch.

    nein

    Aus meiner Sicht könne beide Geschlechter diesen Job ausführen, die Differenz entsteht nicht beim Geschlecht sondern beim Knowhow oder den Physischen Begebenheiten

    Ich denke nicht wirklich.

    -Im Umgang mit Musikern sind Frauen sicher etwas einfühlsamer. -Denke nicht dass es Bereiche gibt für die Frauen weniger geeignet wären

    keine bekannt

    Vll bei wirklich schweren körperlichen Tätigkeiten, aber im Zweifel sollte Arbeitgeber für körperschonende Hilfsmittel sorgen - egal welches Geschlecht die AN haben. Meist erlebe ich Frauen als intuitiver in Kommunikation & Informationsfluss, aber auch das ist nicht exklusiv

    + Kommunikation +Schnittstelle zeischen den Gewerken oder der Produktion +ganzheitliches Denken - schwer heben

    Schwer Heben, was aber eh zusammen gemacht werden sollte

    Den einzigen Unterschied mach ich wenn es um körperliche Kraft geht,was nicht heisst das wir Frauen nicht anpacken können im Truck! In der Planung usw könnte ich mir vorstellen das wir Frauen bisschen besser sind

    Keine

    Frauen lernen oft, klarer und besser zu kommunizieren sowie ihre Grenzen besser einzuschätzen, ich finde das kommt den Frauen zugute in dieser Branche, da sich Männer oft überschätzen und dann gestresst sind. Aber das ist ja nicht "angeboren", sonder antrainiert, also das können Männer genauso lernen wie Frauen.

    Körperliche Arbeit…also schwere Sachen lüpfen.

    Meiner Meinung nach kommt mehr Harmonie in das Team, wenn Frauen dabei sind. Jeder Mensch hat Stärken und
    Schwächen, dies ist aber nicht vom Geschlecht abhängig.

    Nein die Unterschide beziehen sich mehr auf die Grösse und die Postur was bei allen Menschen sehr unterschiedlich sein kann, z.B. manchmal sind kleine hände von vorteil aber wer sagt das nicht auch männer kleine gände haben können?

    Aufgrund der Sozialisierung vielleicht... Aber ansonsten glaube ich nicht. Kraftargumente sind mittlerweile etwas ausgelutscht. Amps wiegen heute deutlich weniger als früher und Heben ist eher Sache der richtigen Technik, als der Muskelkraft.. Es gibt von allen Geschlechtern Menschen, die sensitiv und einfühlsam sind. Organisiationstalent ist auch nicht geschlechterspezifisch, von daher... everbodys field I guess



    Answers to Question 4: Warum so wenige Frauen in der Branche?


    Damit wir wenigen Frauen die in der Veranstaltungstechnik arbeiten was besonderes bleiben Die Frage ist sehr schwer zu beantworten, da ich eine Frau bin die den Beruf leidenschaftlich verfolgt (mal mehr mal weniger)

    Technik, Körperbelastung, Vorurteile

    Vielleicht der zum Teil raue Ton auf grossen Baustellen. Vor allem unter Riggern. Die noch vorherrschende und dumme Meinung, Frauen könnten technische Berufe nicht so gut ausüben wie Männer.

    Wie in anderen technischen Berufen auch.

    Gleiches Problem wie in allen anderen Männer dominierten Jobs, man fühlt sich nicht aufgenommen es fallen sprüche, Es machen zu wenige und die Gesellschaft sieht resp. Sah es lange Zeit nicht so vor

    Es kann intimidating sein, da es wenig Frauen gibt. 90% der Zeit bin ich die einzige Frau auf einem Job. Der
    Tonfall kann sehr rau sein, Baustellen sind laut!

    Die männliche Dominanz in dem Genre. Frauen wird leider oft gezeigt, dass sie nicht komplett willkommen sind.

    Hatter Umgang und Ton. Schlechte Arbeitszeiten.

    Männer interessieren sich generell mehr für Zahlen. Frauen hingehen mehr für Buchstaben. Deswegen, so denke ich , finder man im Gesundheitswesen oder sozialem viele Frauen, in der Technik sind widerum mehr Männer vertreten.

    Weil es ein „technischer“ Beruf ist und im Patriarchat uns gelernt wird das „technische“ Berufe besser männlichen Personen liegen.

    Viel Technik und weniger Sozial

    Militärisches Klima, viel Sexismus, Rassismus und machoide Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, viele Plätze nicht sehr angenehm für weiblich gelesene Personen.

    live musik als hobby vielleicht immernoch mehr von männern getragen und dann rutscht man irgendwie rein. wenn mehr f auf bühnen stehen ziehen sie auch mehr ihr umfeld mit

    Wenn, dann fällt mir vor allem die Körpergrösse ein, wobei das auch, aber nicht nur Geschlechtsabhängig ist - bei
    Rigging resp. Auf- und Abbauten bin ich oft schlichtweg zu klein, um gewisse Dinge zu machen. Bezüglich Kraft sehe ich hingegen weniger ein Problem (trotz Klischee) - auch bei den männlichen Mitarbeitenden wird geschaut, dass sie nicht zu schwere Lasten heben. Grundsätzlich denke ich, dass es Frauen eher gelingt, bei Problemen einen kühlen Kopf zu bewahren, zusammenhängend zu denken und einen angenehmen Kundenkontakt herzustellen (i.d.R. "bessere" soziale Fähigkeiten?).

    Interesse, Wille zu intensiven

    Das ewige Bild des tourenden Motörhead-Roadies

    Kennen den Beruf nicht. Viel unterwegs und unregelmässige Arbeitszeiten

    Ich weiss es nicht.

    ?

    Fehlendes Interesse an Technik

    Subjektive Meinung: Weil Frauen mit dem Macho Gehabe von Männern und den Klischees häufig in den ersten Kontakten mit dem Job konfrontiert sind. (Und auf sowas keinen Bock und es nicht nötig haben) Die Branche präsentiert sich noch nicht ausreichend genug um für Frauen interessant zu sein.

    Es braucht sehr viel Eigenwillen und Kraft in einen von (weissen) Männer dominierten Beruf einzusteigen, wenige Vorbilder

    Uns wird beigebracht, dass Technik nichts für Frauen ist, dass wir das eh nicht können/verstehen. Vielen fehlt deshalb der Mut, es trotzdem zu probieren.

    Stereotypen wie bei vielen mint Berufen

    Fehlende Vorbilder

    Es braucht ziemlich viel Mut sich in das Thema rein zu geben, gerade wenn mann noch nicht viel erfahrung hat und vieleicht mal überfordert ist. Auch wenn das dazu gehört. Ich denke Mänlich Sozialisierte Menschen haben da oft etwas mehr Selbstsicherheit. Dazu kommt, das es in gewissen fällen auch "Gatekeeping" gegenüber unerfahrenen leuten und Frauen gibt.

    Männer dominierte Branche mit teils rauem Umgangston, speziell gegenüber Frauen. Es braucht entweder viel Humor oder ein "dickes Fell". Viele Veranstaltungstechniker sind Quereinsteiger aus anderen Handwerklichen Berufen in denen ebenfalls der Männeranteil dominiert.

    Evtl. muss sich der Beruf zuerst noch weiter entwickeln..und noch ein paar Jahre mehr existieren.

    Weil statistisch gesehen, frauen eher soziale berufe wählen als männer.

    Ich denke die Hauptursache ist einfach immernoch dass es kein traditioneller "Frauenberuf" ist. Genau wie die Automechanik oder die Anlagenmechanik. Dazu spielt natürlich auch das Umfeld. In vielen dieser Berufe sind noch einge Älterr Herren die manchmal Unsinn von sich geben und den Beruf nicht wirklich Attraktiver machen. Alles in allem gibt es sowas aber in fast jedem Arbeitsumfeld.

    Keine Ahnung

    Vorurteile und alte überholte Rollenmuster. Schwierige vereinbarkeit mit Familie, da männer zu lasten von Frauen oftmals nicht auf Kariere verzichten möchten z.b. Teilzeitarbeit.

    Weil die Branche immernoch fucking sexistisch ist

    Technische Affinität wird wohl grundsätzlich eher Männern zugeschrieben.

    Es ist ein sehr strenger Beruf, der doch auch körperlich & geistig fordernd sein kann. Teils Frauen wählen heutzutage immer noch Berufe, welche eher Sozial sind (Pflege etc. ist sehr Frauenbehaftet) & der Beruf ist auch immer noch nicht der bekannteste, ich bin auch nur durch meine Nachbarin (Schneiderin im Theater) darauf gestossen.

    wenig sensibler Umgang untereinander/im Team, zu viel Fokus auf Technik zu wenig Fokus auf Soziales,
    Zusammenarbeit ist in der VTech sehr wichtig und Frau* fühlt sich nicht wohl in toxisch männlich - machoiden Strukturen, wenig Selbstvertrauen aufgrund von sozialen Zuschreibungen (technischer Beruf = “Männerberuf”) usw.

    Weil die Branche sehr männlich dominiert ist. Weil Flinta sich tagtäglich Sexismus und einem rauhen Umgang stellen müssen, es wenig Vorbilder gibt und sich viel stärker behaupten müssen. Weil ihnen weniger zugetraut wird. Und weil sie respektlos behandelt werden.

    Zum einen ist die Branche Männer dominiert zum andern hatte es im Vergleich zu den Männern sicher weniger Frauen die sich für die Technik Interessieren

    Weil es als Männerberuf angesehen wird.

    Vielleicht Angst vor dem technischen Anspruch? Veranstaltungstechnik ist auch ein spezifischer Lebensstil (Arbeitszeiten, Wocheneend- und Feiertagseinsätze,..) der nicht jedem passt

    kann ich nicht beurteilen

    Stigma und die paar Bereiche in denen es noch die "Cowboys" gibt, die einen großen BoysClub haben und stolz drauf sind 200kg Kabelcases allein nach oben zu laden

    -Frau muss sich zuerst durchbeissen/ duchsetzten. - zuwenig weibliche Vorbildern - kommen gar nicht erst drauf
    - müssen gegen scheinbar sehr selbstsichere Männer antreten - es gibt noch viele alte Zöpfe und Vorurteile in der Branche - zum Teil rauher Umgangston auf der Baustelle/ Set/ etc - kinderbetreuungsunfreundliche Arbeitszeiten

    Gesellschaftl. Prägung

    Weil vermittelt wird das es ein Männerberuf ist. Aber genau weiss ich es auch nicht!

    Sozialisiert…

    Weil es ein typischer Männerberuf ist, von dem viele das Gefühl haben, es ist ein extrem krasser und schwieriger und anstrengender Beruf, den nur Männer machen können - was überhaupt nicht stimmt. Viele Männer in der Branche sprechen auch immer so von ihrem Job, das schreckt viele Frauen ab. Ausserdem herrschen massive Vorurteile gegenüber Frauen in diesem Beruf und allgemein, und man muss als Frau etwa doppelt so viel leisten in dem Beruf, um die gleiche Anerkennung zu erhalten, die Männer für die Hälfe der Qualität erhalten. Frauen werden in der Brache strenger beurteilt und schneller verurteilt als Männer, es herrschen höhere Erwartungen. Dazu kommt, dass ein extrem harscher, toxischer, mackerischer, sexistischer und gewaltvoller zwischenmenschlicher Umgang herrscht unter Techniker (Männer), was für viele Frauen extrem schwierig und abschreckend ist. Als Frau muss man bei diesem Umgang mitmachen, um halbwegs akzeptiert zu werden, und dass kann und soll nicht die Erwartung sein. Auch das schreckt viele Frauen ab, denke ich. Besonders von den Männern in der Branche werden Frauen als unfähig angesehen, diesen Beruf "richtig" zu machen.

    Sie kennen allgemein den Beruf nicht, wird halt echt nicht in der Schule angeschaut. männliches Umfeld. zu viel körperlich und technisch Arbeit.

    Weil dieses stereotypische Denken immer noch vermittelt wird, wenn auch vielleicht nicht mehr so intensiv wie vor 20 Jahren. In 10 Jahren wird sich das hoffentlich endgültig aufgelöst haben. Aber Veränderung braucht Zeit.

    Weil die Aussichten vorallem am Abend und am Wochenende zu Arbeiten für Empathiache menschen nicht sehr verlockend sind. Frauen sind Empathischer als Männer das darf man Stereotypusch und Generell sagen.

    Weil die Branche nicht welcoming ist. Und weil es wenig nicht männliche Vorbilder gibt. Gerade junge Flinta haben es so schwer. Bei uns in der Firma kam eine 15-Jährige schnuppern. Das Team ging unnatürlich mit ihr um (weil sie sich nicht gewohnt sind, mit Frauen zu arbeiten) - das spürt man. Ausserdem gehören dumme Sprüche und das generische Maskulin zum Alltag. Nicht sehr einladend. Sie wollte die Stelle trotzdem, bekommen hat sie dann ein Mann.. Die Branche muss auch etwas dafür tun, dass sie diverser wird. Taten statt Worte. Wobei auf die Wortwahl zu achten schonmal ein Anfang wäre. Ich höre viele Geschichten von Kolleg*innen (Flinta) über Sexismus. Auch darüber, dass Berufskollegen einem nicht wirklich Dinge von Anfang an erklären wollen, wenn man danach fragt. Eher ungefragtes Reingrätschen und Kommentare wie "Was, du bist Technikerin?", "Das kannst du doch gar nicht..", "ja, das ist halt teures Material. Versteh ich schon, dass er nicht möchte, das du das rumträgst.."




    Answers to Question 5: Haben Sie Erfahrungen mit Sexismus gemacht?


    Ich weiss nicht ob es daran liegt dass ich eine Transfrau bin aber in der ein oder anderen Firma habe ich mich schon zeitweise sehr ausgegrenzt gefühlt

    Bisher zum Glück nicht. 🙂

    Ja, ich wurde im Lehrbetrieb von einem Vorgesetzen sexuell belästigt. Sexistische Sprüche musdte ich auch von einem Kursleiter in einem ÜK anhören.

    nein

    Nein zum Glück bisher nicht gross. Ich selbst gar nicht. Eine Kollegin wurde mal bissl komisch angeschaut als sie für einen Rap Act Sound machen sollte aber nach guter Leistung war das dann auch kein Problem mehr.

    Mir wurde öfters weniger zugetraut als meinen Kollegen. Dumme sprüche, Catcalling. "Für eine Frau haben sie das aber super Toll gemacht". (Nett gemeint aber am Ziel vorbei). "Oh Starke Frau", Männer die helfen wollen und mir ungefragt die Sachen aus der Hand nehmen und für mich hochheben (Z.B Top auf Stativ) "Kommt Ihr Kollege noch? Das machen sie bestimmt nicht alleine, oder?" "Sie sind bestimmt die Lehrtochter / Assistentin" ...

    Sexistische verbale Anspielungen.

    Nein

    Nicht spezifisch. Männerlastigkeit erhöht die Möglichkeit auf Sexismus.

    In den seltenen Fällen in denen ich mit weiblichen Stagehands gearbeitet habe war es eigentlich immer der Fall das sie am Arbeitsplatz angeflirtet wurden (z.b. das Angebot einer Fussmassage nach dem Job), unangenehm berührt wurden, ihnen die Kompetenz abgesprochen wurde (z.b. die Verantwortung einer männlichen, weniger erfahrenen Person übertragen wurde). Es gab praktisch keine Arbeitserfahrung in dieser Branche die ich mit Frauen geteilt habe, an denen keine sexistischen Vorfälle passiert sind.

    Ja . ist oft so dass man vorurteilen begegnet aber der umgangston unter technikerinnen ist sowieso oft schroff (kannst du das überhaupt fragen zb) und kann fälschlicherweise aufs geschlecht bezogen werden.

    Ja , wobei die Erfahrungen massiv schlimmer waren, als ich als Musikerin unterwegs war als jetzt "hinter" der Bühne. Meine ausschliesslich männlichen Mitarbeitenden und auch das nähere VT-Umfeld ist sich der Thematik sehr bewusst und wir diskutieren öfters darüber. Gerne spreche ich solche Themen bei ihnen an, wie heute, als mir ein Kunde eine Nachricht mit "Hey du Hübsche" schrieb, um sich für die Lichtinstallation von vergangenem Freitag zu bedanken. Ich konfrontiere meine Mitarbeitenden mit der Frage, ob sie von Kunden auch regelmässige solche
    Nachrichten resp. Bemerkungen auf Jobs erhalten (darf gerne gedruckt werden - habe je nachdem noch weitere "Geschichten", die passen könnten).



    Nein .

    gibt es immer wieder, dass abschätzige Bemerkungen fallen

    Nein Ich habe immer Respekt und Wertschätzung erfahren - und einen guten Teamgeist erlebt!

    Ja kommt leider viel zu oft vor

    Jein, mehr die generelle Einstellung, dass man alles selber machen soll. Vor allem im Bezug auf schweres Material einzurichten und das Hilfe/Unterstützung ein Zeichen von Schwäche ist.

    Künstlerinnen sprachen meiner Kollegin ab die körperlich anstrengend Aufgaben im Job zu übernehmen. Das sollten doch die Techniker übernehmen, war die Aussage.

    nein

    Ich habe als Mänlicher, Technik-afiner Musiker schon einige male deutlich bemerkt, wie ich von Techi's deutlich respektvoller behalndelt wurde als meine Weiblichen Band-Mitglieder.

    Ja .

    Nein

    Abgesehen von dummen sprüchen habe ich als mann nichts beobachtet.

    Ich als Mann an meiner eigenen Person nicht. Trotzdem bekommt man natürlich immer mal, eher unter der Älteren generation mit, dass sexistische äusserungen fallen.

    Nein

    Keine Erfahrung

    Ich wurde mehrmals nicht in Backstage gelassen, meine Anweisungen werden nicht befolgt, meine Meinung wird erst durch Bestätigung der männlichen Kollegen ernstgenommen und ich mir wurde unterstellt dass ich einen 'schwanz' haben muss, da ich stärker war als er.

    Nein , gar nicht. Oft werde ich einfach gefragt, ob mir Lasten abgenommen werden sollen, obwohl ich diese ohne
    Probleme tragen kann. Sobald man mich kennt, ist das jedoch kein Thema mehr.

    Nein

    Manchmal sagen sie: Frauen gehören nicht hier her, sie können das nicht.

    Nein

    Wenn mich Menschen noch nicht kennen, muss man sich manchmal gefallen lassen, dass sie enttäuscht sind, weil eine Frau da ist, oder man wird "belittled" - gerade als junge Frau. Gibt sich in 90% der Fälle nach ein paar Stunden, aber nervt trotzdem.

    Ja - ich habe schon diverse Erfahrungen gemacht, nein ich möchte sie nicht im Detail erläutern. Das meiste ist geklärt zwischen denjenigen und mir.

    Wenn man als Mann über sexistische Witze nicht mitlacht, wird man als humorlos dargestellt. Wenn sich Mann und Frau über die selbe Sache beschweren, wird es bei Männern viel eher akzeptiert. Die Frau soll nicht so emotional, sensibel etc. sein.

    Nicht sexuell,aber nervend: Mir wurde von anderen Hands mal der Kupferhammer aus denn Händen gerissen und gesagt "du Frau,geh in die Ecke" hatten sich partout geweigert mit mir zuarbeiten. Bestimmt hat der ein oder andere mir oder meinen Kolleginnen aufn Po geschaut,aber ich realisier das eh nicht und hab auch nicht die Zeit dazu mich jedesmal drauf zu achten.

    Nein

    Ich werde regelmässig ungefragt unterstützt, wenn ich schwere Dinge heben muss. Einmal liess mich ein Gast-Lichttechniker nicht sein Lichtpult heben (mit ihm zusammen) und hat mir direkt ins Gesicht gesagt, er wolle nicht, dass ich als Frau sein Lichtpult mit ihm anhebe, er wolle lieber meinen männlichen Kollegen, um ihm zu helfen, da er mir als Frau nicht zutraute, stark genug zu sein. Als ich ein Jobangebot bekam für eine ziemlich angesehene Band und es drei männlichen Kollegen erzählte, waren alle eifersüchtig, haben mir direkt gesagt, ich könne es eh nicht und sei zu schlecht und sei zu unerfahren/könne es nicht, obwohl sie gar nicht nachgefragt haben, wofür ich genau angefragt wurde (ich wurde angefragt, beim Aufbau zu helfen - etwas, das ich definitiv kann). Ich erlebe es regelmässig, dass meine Ansagen nicht ernstgenommen und nicht umgesetzt werden, es ist auch schon passiert, dass ein Techniker, als ich ihm in "meinem" Theater gesagt habe, dass er etwas nicht machen darf aus sicherheitstechnischen Gründen, mitten im Satz davongelaufen ist und meinte, es sei Schikane und er lasse sich von mir sicher nichts sagen.

    Ich find man könnte mich mehr ernst nehmen oder auf meine Ideen die ich einbringen eingehen. Man muss sich halt echt härter durchsetzen als Frau.

    Ach, von anzüglichen und sexistischen Sprüchen bis Bevorzugung der Männer in der Karriereentwicklung. Es war vieles dabei.

    Ja auf Verbaler ebene.

    Ich selbst erlebe im Team vor allem mit dem sogenannten "positiven" Sexismus. Dem, der nicht böse gemeint ist.
    Das reicht von "soll ich dir beim Tragen helfen", über "du kannst halt besser reden als ich, Frauen können das einfach besser", bis zu "die Schönste im Team".... Was oft passiert ist dagegen, dass die Kundschaft denkt, ich sei die Sekretärin, wenn ich ans Telefon gehe. Oder lieber mit einem Fachmann reden wollen.



    Answers to Question 6: Hat die Branche ein Sexismus Problem?


    Ich tendiere eher zu Nein aber ich denke da kommt es auch wieder auf die Umgebung an, hier in der Schweiz jedenfalls sehe ich das eher weniger als Problem

    Bisher kenne ich nur tolle Liechttechniker*innen, diverse kleine Theatervereine

    Ja, vor allem dort, wo es steile Hierarchien gibt und alteingesessene Techniker sitzen.

    vermutlich schon…

    Ich glaube nicht die Branche, Sexismus ist überall. Und ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und meinen In der Veranstaltungsbranche ist es schon bissl besser als zum Beispiel im Bau.

    Ja hat sie!

    Meiner Meinung nach leider sehr stark. Es benötigt ein hartes Aufspalten dieser eingefahrenen Muster. Der männliche Anteil schaukelt sich gegenseitig hoch und versucht sich zu übertrumpfen. Frauen gehen da oft unter und müssen sich jeden Tag diesen Thematiken stellen und Aushalten. Ein Kampf dagegen ist kräftezehrend und bedarf Mut.

    Ja, da es männliche Veranstaltungstechniker gibt die meinen das sie alles besser und schneller hinkriegen als weibliche Veranstaltungstechnikerinnen.

    Meinerseits nicht so erlebt.

    Ich denke die Branche hat ein Sexismusproblem, es müsste viel mehr Awareness zu dem Thema innerhalb der Firmen gestreut werden. Durch die Überrepresentation von Männern am Arbeitsplatz, fühlen sich Individuen sicher damit, ihr sexistisches Gedankengut zu streuen ohne dabei auf betroffene Ohren zu stossen. Ich denke diese Dynamik befeuert sich immer wieder und daraus entsteht ein Teufelskreis wo Männer sich in ihrem sexismus gegenseitig immer wieder bestätigen und der Arbeitsplatz für Frauen unangenehm bleibt. => ja
    nein. habe persönlich viel profitiert vom f sein und jobs und praktikas bekommen bei leuten, welche frauen gleich fördern wollten.

    Im Vergleich zu anderen, männerdominierten Branchen finde ich die VT-Branche als relativ angenehm, was die Sexismus-Thematik betrifft. Es kann aber auch sein, dass ich das nur so wahrnehme, weil in meinem VT-Umfeld mit ganz wenigen Ausnahmen nur Männer arbeiten, die sich der Thematik stellen und offen für Anregungen sind.
    Ich kenne jedoch mindestens auch eine VT-Firma, bei der ich als Frau niemals arbeiten würde - ich denke, dass Sexismus in der VT-Branche definitiv vorkommt, aber nicht mehr oder weniger als in der gesamten Bevölkerung.

    Wie überall gibt es Sexismus. Das ist aber Personenbezogen und nicht Branche.

    Sexismus ist allgemein und überall ein Problem.

    kann ich nicht beurteilen

    Nein Viele eher „männerlastige Berufsgattungen“ schätzen es, wenn es Frauen im Team hat. Sexismus kann es allen Berufszweigen geben, abhängig von Konstellationen.

    Ja hat sie

    Ich denke ein Stück weit schon. Generell lässt man aber ungern/wenig neue Personen in den „inner circle“. Auch für mich als männliche Person kann es schwierig sein mich zu etablieren. Vielleicht ist es für nicht-männliche Personen umso schwieriger, vor allem auch wegen den wenigen Vorbilder.

    VT in der Kultur eher weniger aber bei Business Events wahrscheinlich mehr

    nein, es muss mehr Durchmischung geben, damit solche Themen keine Relevanz haben. Sobald mehrere Frauen in einem Team arbeiten habe ich nie blöde Sprüche oder sexualisiertes Verhalten beobachtet
    Es gibt sicherlich viel Verbesserungspotential

    Nein

    Ja. Aber nicht mehr als andere Branchen

    Die Gesellschaft hat ein Sexismusproblem im allgemeinen. Ich würde die Veranstaltungstehnik nicht Problematischer einstufen als jedes andere Büro-umfeld. In meiner erfahrung sogar weniger. Das Variiert aber von Betrieb zu Betrieb und Job zu Job.

    Schwer das zu beantworten als Mann, aber ich persönlich arbeite in einem Umfeld wo ich keinen Sexismus wahrnehme.

    Nein. Jedoch leisten Frauen in diesem Beruf (bewusst oder unbewusst) oftmals mehr als Männer um Akzeptiert zu werden. Alle Frauen welche ich kenne sind absolut Top in Ihrem Job...

    Ja aber logisch hat die branche ein Sexismus problem. Nicht nur die Vtech Branche sondern die Tech sowie die Musikindustrie auch.

    Grundsätzlich ja. Ich denke allerdings nicht mehr als andere Männer dominierte Branchen.

    Nein, habe bisher noch nichts in diese Richtung mitbekommen.

    ja, ich denke jede Berufsbranche im technischen Bereich hat ein Problem damit. Internalisierte Muster und Umgangsformen erschweren Frauen* einen Einstieg, sie müssen sich (fachlich) mehr beweisen um Anerkennung zu bekommen, werden sexualisiert, objektiviert. Sexismus ist tief verankert in der Gesellschaft und besonders in männer-dominierten Bereichen.

    Es hat sicher immer Personen die Konservativ denken aber wo hat es diese nicht!!

    Ich denke nicht.

    In meinem unmittelbaren Arbeitsumfeld, nein. Ansonsten kann ich es nicht beurteilen
    Nicht mehr als andere Branchen, die den Ruf hätten "Männerbereiche" zu sein - aber es gibt demzufolge sicher in allen davon Verbesserungsbedarf im Mindset von manchen Menschen (nicht nur Männern, aber schon hauptsächlich)

    Ich denke nicht viel mehr als in anderen Branchen.

    Ja, wie die gesamte Gesellschaft. Im Theater weniger als z.B. im Touring.

    Gibt es bestimmt,was nicht ok ist.ich finde aber das die Frauen die in der Branche arbeiten,nicht auf den Mund gefallen sind und sich wehren,oder sich anderen anvertrauen. Viele Tour PLs sagen auch wir sollen es melden, sollte sowas vorkommt, find ich super!

    Ja - Unternehmen können dies im eigenen Einflussbereich einfach abstellen….

    Ja, definitiv. Ich finde, die Branche hat ein massives Problem und die Tatsache, dass es so wenig Frauen in dem Beruf gibt, spricht für sich. Ich werde regelmässig von meinen Kolleginnen vorgewarnt, ich solle mir gut überlegen, ob ich wirklich Technikerin werden will, weil es in der Technikerwelt extrem unangenehm für Frauen sei und einem nichts geglaubt wird, komplett andere Massstäbe für Frauen gelten, Frauen sofort nach nur einem Fehler verurteilt werden und sowieso als unfähig angesehen werden. Die Männer in dem Beruf sprechen auch nie darüber, wie ihr Umgang mit Frauen in dem Beruf ist oder was schief läuft. Oft haben Technikerinnen auch keinen Ort, wo sie melden können, wenn Sexismus vorkommt.

    Ich finde nicht…ich habe zwar einwenig Bekanntschaft damit gemacht aber ich finde an dem Ort wo ich Arbeite respektiert jeder jeden

    Ich glaube, es spielt keine Rolle in welcher Branche, Sexismus ist allgegenwärtig in allen Bereichen. Da muss noch ein grosses Umdenken stattfinden. Vor Allem bei den weissen, alten Männern. Aber ich bin zuversichtlich was die jungen und kommenden Generationen angeht, die stehen auf und lassen sich das nicht mehr gefallen. Wir „Alten“ haben aber auch schon einiges an Vorarbeit geleistet.

    Das hat nichts mit der Branche zu tun sondern das Viele Männer zusammen kommen, aber nein ich sehe immer mehr Frauen im Beruf undhabe selbst das gefühl das es sich am ändern ist.

    Ja definitiv. Meine Meinung zu dem Thema ist klar: Die Branche hat ein Sexismusproblem. Und alle müssen das erstmal annehmen. Ich glaube das Problem ist, dass viele Männer gar nicht anerkennen wollen, das ein Problem besteht. Viele wissen gar nicht, wie der Begriff Sexismus definiert ist. Viele denken, Sexismus habe nur etwas mit anzüglichen Bemerkungen zu tun, von genereller Abwertung aufgrund des Geschlechts haben die gar nie gehört, geschweige denn, sich Gedanken dazu gemacht. Ich mache in meiner Ausbildung tagtäglich gratis Bildungsarbeit und werde dafür oft eher als nervig empfunden, anstatt dass sich jemand bedankt. Ich frage mich auch, ob die Profis Angst um ihre Position haben.. We will see..




    Answers to Question 7: Wie bringen wir mehr Frauen in die Branche?


    Das ist eine sehr gute Frage, auf diese habe ich so spontan jetzt leider keine Antwort

    Da ich eine Quereinsteigerin bin, kann ich mich null beklagen. Ich wollte es lernen und bekam die Chance. 🙂 Ich bin immer noch Anfängerin, aber die neuen Herausforderungen gefallen mir.

    Zeigen, wie sich der Beruf entwickelt hat. Sichtbar machen. Onlinepräsenz verstärken. (Wo holt man die jungen Menschen ab?)

    Ich denke ganz allgemein an technische Berufe: Stereotypenbilder vernichten 😉 Beginnt aber schon in der Schule…

    Ich glaube sensibilisieren und attraktiv machen. Öffnen und nicht diesen wir sind die harten Kerle Attitüde an den Tg legen

    Jobausschreibugen expl. an Frauen oder Menschen mit div. Geschlecht richten. Awareness schaffen, darüber sprechen.

    Kulturwandel. Aufklärung vor Ort und Menschen die sensibel sind und in höheren Kadern, um vor Ort einzugreifen und den Menschen zu helfen.

    Mehr Workshops und Praktikas!

    Spezifisch Frauen bewerben und die Vorteile auzuzeigen.

    Aufklärung, konsequente Bestrafung sexistischen Verhaltens.

    allgemein erziehung mit ideen von geschlechterunterschieden abschaffen

    Mehr dafür werben; die Vorteile hervorheben; aufzeigen, dass man nicht die klassische "Roadie-Postur" haben muss, um sich in dieser Branche behaupten zu können - sondern dass so ziemlich alles möglich ist.

    Beruf mehr in der Öfentlichkeit präsentieren. Beispiel SwissSkills

    Weiss ich nicht.

    kann ich nicht beurteilen

    Die Berufsbilder vorstellen, Angst vor Technik nehmen, Schnupperangebote, Vielseitigkeit aufzeigen

    Akzeptanz und Toleranz, ich glaube nicht, dass es äussere Faktoren gibt die nicht in Zusammenhang mit den
    Menschen in der Branche stehen.

    Ungleichbehandlung direkt ansprechen und nicht die Augen verschliessen

    Generelle Sensibilisierung auf die „Gate-Keep“ Tendenzen dieser Branche und ein Gemeinschaftsgefühl zwischen Techniker:innen schaffen statt dem momentanen jede:r gegen jede:r.

    Da hab ich wenig Expertise, aber Vorurteile abbauen und offen mit den Menschen umgehen schadet nie

    Bei der Einstellung explizit Frauen fördern, Ausbildungsplätze mit Frauen besetzen, damit die Sichtbarkeit größer wird!

    Angebote und Kurse zu dem Thema machen die sich spezifisch and FINTA-Personen richten, wie das zb. Helvetia Rockt mit Musik macht. In Veranstaltungsbetrieben sensibiliesieren und Informieren zum Thema; wu man mit angehenden Techniker*innen Arbeitet um sie nicht vin dem Job ab zu schrecken.

    Die Tätigkeitsschwerpunkte die evtl. speziell für die Talente und die Kreativität von Frauen geeignet sind aufzeigen. Z.B. Operating, Lichtdesign, Visuals...

    Weiss ich nicht.

    Da fällt mir leider nichts zu ein.

    Gleichbehandlung, ausser bei sehr schwerer körperlicher Arbeit - sofern dies von der betroffenen Person gewünscht ist. Vorbildfunktion vom Verband bis in die Betriebe.

    Niemand verurteilen wenn du etwas nicht kannst oder nicht weisst. Keine 'alltäglichen' sexistischen witze machen.
    Nicht davon ausgehen, dass eine frau etwas nicht kann. Oder weniger gut kann wie du. Nicht davon ausgehen dass du ihr überlegen bist und dadurch mehr Recht auf alles hast.

    Soweit ich das sehe, richten sich geschlechter-spezifische Förderungsangebote im Kulturbereich vor allem an Personen auf der Bühne. Es wäre wichtig Förderung auch für Veranstaltungstechniker*innen anzubieten.

    Grösseres Auftreten bei der Berufswahl, z.B. Messen, evtl. Broschüren im Biz

    Gendersensible Sprache im Team, Sensibilisierung in Form von Workshops und Weiterbildungen, Ombudsstelle, Lohntransparenz

    Es braucht beide Seiten dafür, wir würden gerne jedes Jahr eine Veranstaltungstechniker ausbilden es findet sicher aber nicht immer eine erzwingen kann man es nicht

    Mehr Werbung für Frauen in der Technik.

    Bewerben und Aufklären, das der Beruf geschlechtsunabhänig ausgeübt werden kann.

    Ich finde in Kulturbetrieben ist es etwas einfacher als im Touring/Musikbetrieb - wenn mehr Frauen in Führungspositionen und Ausbildungspositionen kommen, ergibt sich das glaube ich von selbst? Denke es ist wichtig in Betrieben auch die diversen/weiblichen Leute mit den Menschen in Ausbildung zusammenzubringen - als Beispiel und/oder Ansprechperson..

    Kommunikative Unternehmensstrukturen schaffen, Vorurteile ausräumen, mit gutem Beispiel vorangehen, Frauen bewusst fördern- ich bin kein Fan von Quoten, manchmal aber hilfreich dass sich die Frauen überhaupt erst getrauen bzw. eine Chance kriegen. Beweisen müssen sie sich ja dann trotzdem. Lobbyieren. Die Männer machen das auch. Solidarisch zueinander sein und einander helfen, zuhören, loyal sein. Ansprechen wenn einem etwas auffällt, dass nicht in Ordnung ist.

    allgemeine awareness fördern.

    Mehr Werbung? Mund zu Mund Propaganda?

    Interessiert mich auch. … Mehr mint und technik an schulen Ich glaube auch dass nerds heute es schwer haben - ich schlage vor diese Menschen einfach als normale gleichwertige kinder und Menschen anzusehen

    Indem Männer konsequent auf ihr sexistisches Verhalten aufmerksam gemacht werden, und zwar von den Frauen, aber vor allem von den Männern, denen das sexistische Verhalten ihrer Kollegen auffällt, die aber bisher den Mund halten, weil sie sich nicht exponieren wollen. Oder indem nicht mehr über sexistische Witze unter Technikern gelacht wird. Eigentlich grundsätzlich ebenso, wie in der ganzen Gesellschaft Sexismus abgebaut werden kann:

    Keine Toleranz für Sexismus überall, die Männer in die Verantwortung nehmen, Konsequent sein, darüber sprechen und das Thema enttabuisieren.

    Grundsätzlich mehr Werben für Schülerinnen z.b. Berufsmesse teilnehmen oder selber an der Schule den Beruf präsentieren. Oder mehr online Präsens zeigen z.b. Sozial Media oder Website. Um es mehr ansprechend zu machen würd ich halt mehr Frauen involvieren bei den ganzen Aktionen die ich oben erwähnt, damit man vor allem den jungen Leuten zeigen kann, dass es auch Frauen in diesem Beruf gibt. Oder online ausschreiben, dass man Schnuppertage oder Schnupperwochen anbietet.

    Informieren und mit Konventionen brechen.

    Indem Männer aufhören, Angst vor geschlechterspezifischer Sprache zu haben. Indem sie Flinta fördern und gerne mit Flinta zusammenarbeiten. Indem Flinta-Techis sich vernetzen. Vor allem aber muss die Berufsausbildung junger Flinta in der Branche gefördert werden. Die Firmen müssen Verantwortung übernehmen.

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