Gender gap in der Veranstaltungstechnik – Umfrage Ergebnisse

Age of Participants:
Min Age: 16
Max Age: 60
Average Age: 32.88135593220339

Gender Counts (Sorted by Frequency):
f: 31
m: 32
Trans-Frau: 2
None: 2
Agender: 1

Job Experience Column:
Min Exp: 1
Max Exp: 32
Average Exp: 9.673076923076923

Percentage Estimations:
Min %: 0.02
Max %: 0.37
Average %: 0.12500000000000003


Answer Counts for Question 1 (Sorted by Frequency): Ist Veranstaltungstechnik ein Frauenberuf?

Ja, absolut: 47
Ja, eher schon : 5
Nein, eher nicht: 1
None: 8



Answers to Question 2: Welche FĂ€higkeiten braucht es fĂŒr den Beruf?


FlexibilitÀt, technisches VerstÀndnis, körperlich belastbar sein, die Bereitschaft auch mal auf seinen Schlaf Und das Wochenende zum Arbeiten aufzugeben, die FÀhigkeit ZusammenhÀnge leicht zu verstehen ist sicherlich auch nicht verkehrt

GespĂŒr fĂŒr Licht (AtmosphĂ€re), Belastbarkeit (Arbeitszeit, Körperbelastung), GespĂŒr fĂŒr den Raum, Technische Interessen
Neugier, logisches Denken, TeamfÀhigkeit, körperlich belastbar, kein Problem mit unregelmÀssigen Arbeitszeiten
Logisches abstraktes Denken, KreativitÀt, unkonventionelle Lösungswegsuche
Kreativ, Technisches VerstĂ€ndnis, Motivation, Und ein Sinn fĂŒr die Show

Geduld, Ruhig bleiben in Stressituation, mit einem schnellen Arbeitstempo umgehen können, Selbstbewusst sein & körperlich Fit sein. Mit Schlafmangel aufkommem kömmen. Sich in den Kunden hineinversetzen können (Empathie)

Leider ist es immer noch ein hartes, dominant mÀnnliches Pflaster. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man leider immer noch ein dickes Fell braucht und in den richtigen Momenten einen Regenmantel, um alle Angriffe und Besserwissereien an sich abperlen zu lassen. Es ist traurig, aber es benötigt ein hartes Durchgreifen um diese Muster aufzubrechen.

Technische AffinitÀt. Körperliche fitness. Leidenschaft.

Technisches Denken, Durchhaltevermögen (lange Arbeitszeiten), KreativitÀt

FlexibilitĂ€t und Leidenschaft, Freude neues zu lernen und ĂŒber immer wieder ĂŒber sich hinauszuwachsen.

Interesse, Motivation, FlexibilitÀt.

hang zu technik, wissen wollen wie gerÀte funktionieren, interesse sich weiter zu entwickeln mit technischen updates

Bei Audio: Audiophilie, Freude an Musik Bei Licht: Sinn fĂŒr Ästethik Sonst: Freude an Veranstaltungen,
Belastbarkeit, FlexibilitÀt, Stressresistenz, TeamfÀhigkeit, kein Problem mit umgewöhlichen Zeiten und langen Tagen/NÀchten, FÀhigkeit mit allen Menschen aus allen Ecken klarzukommen.

Geduld, Energie, KreativitÀt und Liebe zur Technik

Technisches VerstÀndnis und anpacken können.

Freude an der Arbeit und ein dickes Fell.

Wissen ĂŒber die Technik Geduld Ruhe in Stresssituationen

Interesse, TeamfÀhigkeit, Motivation, KreativitÀt

Stress Resistenz, lösungsorientiertes Denken, handwerkliches Geschick, Lern- und Weiterbildungsbereitschaft bis ins hohe Alter

Spass am Job

Geduld, Ruhe, Selbstvertrauen, VerstĂ€ndnis fĂŒr andere, Grosses Interesse an Technik

Interesse fĂŒrs nerden. FĂ€higkeit, sich selber Dinge beizubringen und sich stundenlang mit etwas auseinanderzusetzen.

Flexibel, Belastbarkeit, ruhig,

Interesse an VT, FlexibilitÀt beim Thema Arbeitszeiten, Interesse an Kunst/Kultur

Freude an allerleih Technick, eine gewisse SensibilitÀt, sehr hohe belastbarkeit, TeamfÀhigkeit und Teamleitungs-FÀhigkeit, Mut zum ausprobieren, den willen sich ganz bewusst als Dienst-Leister*in zu verstehen und trotzdem sehr Selbstbewusst und DurchsetzungsfÀhig zu sein.

Belastbar, TeamfÀhig, Lösungsorientiert, Flexibel, Technik affin, Hohe Eigenmotivation

Sich darĂŒber bewusst sein, dass man dann Arbeitet wenn die Kollegen, Familie etc. frei hat. Sprich Wochenende oder Nacht.

Ruig und Geduldig, technisches verstÀndnis, stress resistent.

Schnelle Auffassungsgabe, Technisches VerstÀndnis und Soziale Intelligenz.

FlexibilitÀt, Belastbarkeit, KreativitÀt

Technik affin Kommunikativ TeamfÀhig Fkexibel

Neugier, flexibilitÀt, belastbarkeit, freude am job

ZuverlÀssigkeit, Belastbarkeit, technische AffinitÀt & KreativitÀt

Einsatzbereitschaft, TeamfÀhigkeit, Geduld, ein gewisses Mass an Kraft, Lernbereitschaft, Freude am Job & im
Alltag, Durchhaltewillen

FÀhigkeiten in Organisation, Kommunikation, Teamarbeit, KreativitÀt, ZuverlÀssigkeit, technisches Know How,
FunktionsfÀhigkeit unter zeitlichem Stress, rÀumliches und soziales Vorstellungsvermögen

Interesse am Beruf Awareness (Genderthematik, feministische Themen)

Großes Technisches Interesse, Starke Persönlichkeiten, Flexibel,
Technisches können, Interesse

-schnelles Denken/ Handeln -in stressigen Situationen ruhig bleiben -gutes EinfĂŒhlungsvermögen -bereit, Verantwortung zu ĂŒbernehmen

Vernetzte Denkensweise, Kommunikativ, gutes Vorstellungsvermögen, belastbar, technikinteressiert

FlexibilitÀt, lösungsorientiertes Denken, BelastungsfÀhigkeit, Empathie, logisches Denken, TeamfÀhigkeit

Sozialkompetenz Kommunikativ Flair fĂŒr Technik FlexibilitĂ€t gewisses Mass an Gesundheit

Vielseitigkeit, Techn. VerstÀndnis im Vertiefungsfach

Teamwork,Kommunikativ, mit unregelmĂ€ĂŸigen Arbeitszeiten umgehen können,anpacken,offen sein.

Technische begabt, Rasche Auffassungsgabe, umgĂ€nglich und anpassungsfĂ€hig, kunstaffin und zurĂŒckhaltend/teamplayet. Ausdauernd - körperlich und geistig. Absolut verlĂ€sslich und sicherheitsbewusst

Interesse, Belastbarkeit (körperlich und psychisch), Ausdauer, SpontaneitÀt und sehr hohe (zeitliche) FlexibilitÀt,
Resilienz, einigermassen gute körperliche Kondition, "dicke Haut", gute KommunikationsfĂ€higkeit/sich klar ausdrĂŒcken können.

HauptsĂ€chlich motivation und Leidenschaft fĂŒr das was man macht.

FlexibilitÀt, technisches VerstÀndnis, gute Kommunikation, Freude an Technik und am Unterwegssein.

Technisches-verstĂ€ndnis, Zeit-Managment, Flair fĂŒr Ordnung, Flair fĂŒr Sicherheit

Interesse an der Branche FĂ€higkeit anderen zuzuhören (viel Teamarbeit, Briefings etc.) FĂ€higkeit, sich selbst zurĂŒckzunehmen (wir stehen nur auf der BĂŒhne, um zu setuppen, wir sind nicht die Stars)



Answers to Question 3: Gibt es TĂ€tigkeiten, fĂŒr die Frauen/MĂ€nner mehr/weniger geeignet sind?

Ich finde das schwierig zu pauschalisieren und wĂŒrde es viel mehr individualisieren, denn jeder hat StĂ€rken und SchwĂ€chen

Bin 165cm und habe nicht so viel Kraft beim Montieren der Lampen, etc.

Es gibt meiner Meinung nach nichts, was Frauen weniger gut können. Ausser vielleicht, sehr schwere Lasten tragen.

Gewicht von Material heben Körpergrösse, dass man irgendwo nicht ram kommt -> beides aber seeeehr gesuchte TÀtigkeiten

Ne glaub ich nicht gibt vielleicht das Sterotypsche sprich schwer tragen etc. aber ich glaube von dem Bild sind hoffentlich die meisten weg ich glaube da gibt es nicht wirklich unterschiede.

Weniger geeignet: Schweres Mat. heben / KrÀftig sein. Manchmal vertrauen Kunden Frauen weniger, da sie sich nicht gewohnt sind auch mit TechnikerINNEN zu arbeiten Mehr geeignet: Empathie, Geduld, Feinheiten / Details.

Meiner Meinung nach, sind Frauen genauso gut geeignet in allen Bereichen. Auch wenn in dem Bereich BĂŒhnentechnik immer auf die wenige Kraft verwiesen wird, kann ich dies absolut verstehen. Die BĂŒhnentechnikerinnen welche ich kenne, packen bestens an. Im TeamgefĂŒge finde ich Frauen absolut im Vorteil. Sie geben grossen Zusammenhalt und kommunikativ offen und feinfĂŒhliger.

Biologisch gesehen sind die MĂ€nner die geeigneteren "Loader" und Rigger, Frauen sehe ich in der TeamfĂŒhrung , Datenanalyse und Organisation.

Nein, gibt es nicht.

Körperliche Arbeit pro m Umgang mit KĂŒnstlern pro f

Ich habe in der VTech Branche noch nie einen Job gesehen die Frauen nicht ausĂŒben könnten.
vermutlich durch sozialisation f unsichererund behaupten weniger etwas zu können bevor es der fall ist. klar körperliche arbeit gehört auch dazu aber das sollten ja alle können und sowieso geteilt werden. (nicht alleine schwere sachen tragen egal welches geschlecht)

Zeitliche FlexibilitĂ€t, Bereitschaft fĂŒr Wochenend- und Nachtarbeit und lange Arbeitstage, unregelmĂ€ssige Arbeitszeiten, körperliche und mentale Belastbarkeit, Interesse und gewisses VerstĂ€ndnis an/fĂŒr Technik, bestenfalls Auge/GespĂŒr fĂŒr Ästhetik (v.a. Lichttechnik, ggf. auch BĂŒhnentechnik), gutes Ohr fĂŒr Beschallung (Tontechnik), ruhige (& freundliche) Art in hektischen Situationen.

Nicht wirklich. Bei den körperintensiven Berufen wie Rigging, Stagehand etc. muss ein Wille zum Training da sein, gilt aber lĂ€ngerfristig fĂŒr beide Geschlechter.

Nein

Körperlich schwerere Arbeiten wie Powerlock ziehen eher weniger. Sonst gleich wie MÀnner.

Nein.

nein

Heben von schweren Lasten, aber das geht git auch zu zweit 😀

Nur auf sozialer Ebene eventuell der Umgang mit Personen. Was fĂŒr beide Bereiche gilt.

Nein

--

Physisch und psychisch nein zu beidem

Ich möchte an dieser Stelle nicht geschlechterspezifisch FÀhigkeiten verallgemeinern.

Kann man pauschal nicht sagen, von einer Kollegin weiß ich das einige TĂ€nzerinnen froh waren mit einer Frau das Licht zu entwickeln.

Schwere Sachen Tragen/Heben! Sollten aber beide Geschlechter lieber vermeiden und Hilfsmittel/auf mehrere Personen aufteilen

Es gibt je nach Job viel Gewicht zu heben, bei dem MÀnner tendenziell bessere voraussetzungen haben, das lÀsst sich aber immer auch durch zusammenarbeit kompensieren. Nach meiner Erfahrung gibt es viel mehr MÀnner in der Branche die eine der Kernkompetenzen; nÀmlich sensiebel zu sein und sich durch und durch als Dienstleister zu sehen nicht beherschen. Ich denke frauen sind tendenziell besser darin, ihr ego nicht zu sehr in die Arbeit/
Komunikation einfliessen zu lassen, was bei diesem Job sehr wichtig.

Nein, wenn die körperlichen FÀhigkeiten zum LKW laden vorhanden sind. Sonst LKW laden- wobei auch viele MÀnnliche Kollegen dies körperlich nicht "stemmen" können.

Weniger geeignet zum LKW Trucks Laden, Cases sind fĂŒr Frauen zu schwer um zu Tipen. Ansonsten sehe ich keine TĂ€tigkeiten, welche Frauen nicht auch können.

MĂ€nner besser geeignet: Openairs wĂ€hrend dem aufbau, falls noch keine wc's installiert sind; umkleidedienst fĂŒr mĂ€nner. Frauen: umkleidedienst fĂŒr frauen.

Es kommt natĂŒrlich auf die Statur der Frau an. Ich denke dass es fĂŒr MĂ€nner natĂŒrlich erheblich leichter ist große
Maschinerie,Lautsprecher,Lampen hÀndisch zu schleppen.

Nein

Allenfals tĂ€tigkeiten bei denen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum sehr viel Kraft benötigt wird z.b. BĂŒhnenbau. FĂŒr alle anderen tĂ€tigkeiten sind Frauen genausogut geeignet. Besondere FĂ€higkeiten können u.a. im kreativen, organisatorischen und sozialen Bereich vorliegen, im technischen Bereich sehe ich keine unterschiede.
Nein.

Ne, ich glaube die Unterschiede zwischen Menschen diesbezĂŒglich sind viel grösser als die Unterschiede zwischen "Frauen" und "MĂ€nner" im Allgemeinen.

Eigentlich wĂŒrde ich sagen Nein, beide Geschlechter sind in allen Belangen gleich geeignet, jedoch wenn es um Auf- & Abbau geht, ist eine Person die ein bisschen mehr Kraft hat von Vorteil, egal ob Mann oder Frau

nein, weder noch.

nein

Aus meiner Sicht könne beide Geschlechter diesen Job ausfĂŒhren, die Differenz entsteht nicht beim Geschlecht sondern beim Knowhow oder den Physischen Begebenheiten

Ich denke nicht wirklich.

-Im Umgang mit Musikern sind Frauen sicher etwas einfĂŒhlsamer. -Denke nicht dass es Bereiche gibt fĂŒr die Frauen weniger geeignet wĂ€ren

keine bekannt

Vll bei wirklich schweren körperlichen TĂ€tigkeiten, aber im Zweifel sollte Arbeitgeber fĂŒr körperschonende Hilfsmittel sorgen - egal welches Geschlecht die AN haben. Meist erlebe ich Frauen als intuitiver in Kommunikation & Informationsfluss, aber auch das ist nicht exklusiv

+ Kommunikation +Schnittstelle zeischen den Gewerken oder der Produktion +ganzheitliches Denken - schwer heben

Schwer Heben, was aber eh zusammen gemacht werden sollte

Den einzigen Unterschied mach ich wenn es um körperliche Kraft geht,was nicht heisst das wir Frauen nicht anpacken können im Truck! In der Planung usw könnte ich mir vorstellen das wir Frauen bisschen besser sind

Keine

Frauen lernen oft, klarer und besser zu kommunizieren sowie ihre Grenzen besser einzuschĂ€tzen, ich finde das kommt den Frauen zugute in dieser Branche, da sich MĂ€nner oft ĂŒberschĂ€tzen und dann gestresst sind. Aber das ist ja nicht "angeboren", sonder antrainiert, also das können MĂ€nner genauso lernen wie Frauen.

Körperliche Arbeit
also schwere Sachen lĂŒpfen.

Meiner Meinung nach kommt mehr Harmonie in das Team, wenn Frauen dabei sind. Jeder Mensch hat StÀrken und
SchwÀchen, dies ist aber nicht vom Geschlecht abhÀngig.

Nein die Unterschide beziehen sich mehr auf die Grösse und die Postur was bei allen Menschen sehr unterschiedlich sein kann, z.B. manchmal sind kleine hÀnde von vorteil aber wer sagt das nicht auch mÀnner kleine gÀnde haben können?

Aufgrund der Sozialisierung vielleicht... Aber ansonsten glaube ich nicht. Kraftargumente sind mittlerweile etwas ausgelutscht. Amps wiegen heute deutlich weniger als frĂŒher und Heben ist eher Sache der richtigen Technik, als der Muskelkraft.. Es gibt von allen Geschlechtern Menschen, die sensitiv und einfĂŒhlsam sind. Organisiationstalent ist auch nicht geschlechterspezifisch, von daher... everbodys field I guess



Answers to Question 4: Warum so wenige Frauen in der Branche?


Damit wir wenigen Frauen die in der Veranstaltungstechnik arbeiten was besonderes bleiben Die Frage ist sehr schwer zu beantworten, da ich eine Frau bin die den Beruf leidenschaftlich verfolgt (mal mehr mal weniger)

Technik, Körperbelastung, Vorurteile

Vielleicht der zum Teil raue Ton auf grossen Baustellen. Vor allem unter Riggern. Die noch vorherrschende und dumme Meinung, Frauen könnten technische Berufe nicht so gut ausĂŒben wie MĂ€nner.

Wie in anderen technischen Berufen auch.

Gleiches Problem wie in allen anderen MĂ€nner dominierten Jobs, man fĂŒhlt sich nicht aufgenommen es fallen sprĂŒche, Es machen zu wenige und die Gesellschaft sieht resp. Sah es lange Zeit nicht so vor

Es kann intimidating sein, da es wenig Frauen gibt. 90% der Zeit bin ich die einzige Frau auf einem Job. Der
Tonfall kann sehr rau sein, Baustellen sind laut!

Die mÀnnliche Dominanz in dem Genre. Frauen wird leider oft gezeigt, dass sie nicht komplett willkommen sind.

Hatter Umgang und Ton. Schlechte Arbeitszeiten.

MĂ€nner interessieren sich generell mehr fĂŒr Zahlen. Frauen hingehen mehr fĂŒr Buchstaben. Deswegen, so denke ich , finder man im Gesundheitswesen oder sozialem viele Frauen, in der Technik sind widerum mehr MĂ€nner vertreten.

Weil es ein „technischer“ Beruf ist und im Patriarchat uns gelernt wird das „technische“ Berufe besser mĂ€nnlichen Personen liegen.

Viel Technik und weniger Sozial

MilitĂ€risches Klima, viel Sexismus, Rassismus und machoide Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, viele PlĂ€tze nicht sehr angenehm fĂŒr weiblich gelesene Personen.

live musik als hobby vielleicht immernoch mehr von mĂ€nnern getragen und dann rutscht man irgendwie rein. wenn mehr f auf bĂŒhnen stehen ziehen sie auch mehr ihr umfeld mit

Wenn, dann fÀllt mir vor allem die Körpergrösse ein, wobei das auch, aber nicht nur GeschlechtsabhÀngig ist - bei
Rigging resp. Auf- und Abbauten bin ich oft schlichtweg zu klein, um gewisse Dinge zu machen. BezĂŒglich Kraft sehe ich hingegen weniger ein Problem (trotz Klischee) - auch bei den mĂ€nnlichen Mitarbeitenden wird geschaut, dass sie nicht zu schwere Lasten heben. GrundsĂ€tzlich denke ich, dass es Frauen eher gelingt, bei Problemen einen kĂŒhlen Kopf zu bewahren, zusammenhĂ€ngend zu denken und einen angenehmen Kundenkontakt herzustellen (i.d.R. "bessere" soziale FĂ€higkeiten?).

Interesse, Wille zu intensiven

Das ewige Bild des tourenden Motörhead-Roadies

Kennen den Beruf nicht. Viel unterwegs und unregelmÀssige Arbeitszeiten

Ich weiss es nicht.

?

Fehlendes Interesse an Technik

Subjektive Meinung: Weil Frauen mit dem Macho Gehabe von MĂ€nnern und den Klischees hĂ€ufig in den ersten Kontakten mit dem Job konfrontiert sind. (Und auf sowas keinen Bock und es nicht nötig haben) Die Branche prĂ€sentiert sich noch nicht ausreichend genug um fĂŒr Frauen interessant zu sein.

Es braucht sehr viel Eigenwillen und Kraft in einen von (weissen) MĂ€nner dominierten Beruf einzusteigen, wenige Vorbilder

Uns wird beigebracht, dass Technik nichts fĂŒr Frauen ist, dass wir das eh nicht können/verstehen. Vielen fehlt deshalb der Mut, es trotzdem zu probieren.

Stereotypen wie bei vielen mint Berufen

Fehlende Vorbilder

Es braucht ziemlich viel Mut sich in das Thema rein zu geben, gerade wenn mann noch nicht viel erfahrung hat und vieleicht mal ĂŒberfordert ist. Auch wenn das dazu gehört. Ich denke MĂ€nlich Sozialisierte Menschen haben da oft etwas mehr Selbstsicherheit. Dazu kommt, das es in gewissen fĂ€llen auch "Gatekeeping" gegenĂŒber unerfahrenen leuten und Frauen gibt.

MĂ€nner dominierte Branche mit teils rauem Umgangston, speziell gegenĂŒber Frauen. Es braucht entweder viel Humor oder ein "dickes Fell". Viele Veranstaltungstechniker sind Quereinsteiger aus anderen Handwerklichen Berufen in denen ebenfalls der MĂ€nneranteil dominiert.

Evtl. muss sich der Beruf zuerst noch weiter entwickeln..und noch ein paar Jahre mehr existieren.

Weil statistisch gesehen, frauen eher soziale berufe wÀhlen als mÀnner.

Ich denke die Hauptursache ist einfach immernoch dass es kein traditioneller "Frauenberuf" ist. Genau wie die Automechanik oder die Anlagenmechanik. Dazu spielt natĂŒrlich auch das Umfeld. In vielen dieser Berufe sind noch einge Älterr Herren die manchmal Unsinn von sich geben und den Beruf nicht wirklich Attraktiver machen. Alles in allem gibt es sowas aber in fast jedem Arbeitsumfeld.

Keine Ahnung

Vorurteile und alte ĂŒberholte Rollenmuster. Schwierige vereinbarkeit mit Familie, da mĂ€nner zu lasten von Frauen oftmals nicht auf Kariere verzichten möchten z.b. Teilzeitarbeit.

Weil die Branche immernoch fucking sexistisch ist

Technische AffinitÀt wird wohl grundsÀtzlich eher MÀnnern zugeschrieben.

Es ist ein sehr strenger Beruf, der doch auch körperlich & geistig fordernd sein kann. Teils Frauen wÀhlen heutzutage immer noch Berufe, welche eher Sozial sind (Pflege etc. ist sehr Frauenbehaftet) & der Beruf ist auch immer noch nicht der bekannteste, ich bin auch nur durch meine Nachbarin (Schneiderin im Theater) darauf gestossen.

wenig sensibler Umgang untereinander/im Team, zu viel Fokus auf Technik zu wenig Fokus auf Soziales,
Zusammenarbeit ist in der VTech sehr wichtig und Frau* fĂŒhlt sich nicht wohl in toxisch mĂ€nnlich - machoiden Strukturen, wenig Selbstvertrauen aufgrund von sozialen Zuschreibungen (technischer Beruf = “MĂ€nnerberuf”) usw.

Weil die Branche sehr mĂ€nnlich dominiert ist. Weil Flinta sich tagtĂ€glich Sexismus und einem rauhen Umgang stellen mĂŒssen, es wenig Vorbilder gibt und sich viel stĂ€rker behaupten mĂŒssen. Weil ihnen weniger zugetraut wird. Und weil sie respektlos behandelt werden.

Zum einen ist die Branche MĂ€nner dominiert zum andern hatte es im Vergleich zu den MĂ€nnern sicher weniger Frauen die sich fĂŒr die Technik Interessieren

Weil es als MĂ€nnerberuf angesehen wird.

Vielleicht Angst vor dem technischen Anspruch? Veranstaltungstechnik ist auch ein spezifischer Lebensstil (Arbeitszeiten, Wocheneend- und FeiertagseinsÀtze,..) der nicht jedem passt

kann ich nicht beurteilen

Stigma und die paar Bereiche in denen es noch die "Cowboys" gibt, die einen großen BoysClub haben und stolz drauf sind 200kg Kabelcases allein nach oben zu laden

-Frau muss sich zuerst durchbeissen/ duchsetzten. - zuwenig weibliche Vorbildern - kommen gar nicht erst drauf
- mĂŒssen gegen scheinbar sehr selbstsichere MĂ€nner antreten - es gibt noch viele alte Zöpfe und Vorurteile in der Branche - zum Teil rauher Umgangston auf der Baustelle/ Set/ etc - kinderbetreuungsunfreundliche Arbeitszeiten

Gesellschaftl. PrÀgung

Weil vermittelt wird das es ein MĂ€nnerberuf ist. Aber genau weiss ich es auch nicht!

Sozialisiert


Weil es ein typischer MĂ€nnerberuf ist, von dem viele das GefĂŒhl haben, es ist ein extrem krasser und schwieriger und anstrengender Beruf, den nur MĂ€nner machen können - was ĂŒberhaupt nicht stimmt. Viele MĂ€nner in der Branche sprechen auch immer so von ihrem Job, das schreckt viele Frauen ab. Ausserdem herrschen massive Vorurteile gegenĂŒber Frauen in diesem Beruf und allgemein, und man muss als Frau etwa doppelt so viel leisten in dem Beruf, um die gleiche Anerkennung zu erhalten, die MĂ€nner fĂŒr die HĂ€lfe der QualitĂ€t erhalten. Frauen werden in der Brache strenger beurteilt und schneller verurteilt als MĂ€nner, es herrschen höhere Erwartungen. Dazu kommt, dass ein extrem harscher, toxischer, mackerischer, sexistischer und gewaltvoller zwischenmenschlicher Umgang herrscht unter Techniker (MĂ€nner), was fĂŒr viele Frauen extrem schwierig und abschreckend ist. Als Frau muss man bei diesem Umgang mitmachen, um halbwegs akzeptiert zu werden, und dass kann und soll nicht die Erwartung sein. Auch das schreckt viele Frauen ab, denke ich. Besonders von den MĂ€nnern in der Branche werden Frauen als unfĂ€hig angesehen, diesen Beruf "richtig" zu machen.

Sie kennen allgemein den Beruf nicht, wird halt echt nicht in der Schule angeschaut. mÀnnliches Umfeld. zu viel körperlich und technisch Arbeit.

Weil dieses stereotypische Denken immer noch vermittelt wird, wenn auch vielleicht nicht mehr so intensiv wie vor 20 Jahren. In 10 Jahren wird sich das hoffentlich endgĂŒltig aufgelöst haben. Aber VerĂ€nderung braucht Zeit.

Weil die Aussichten vorallem am Abend und am Wochenende zu Arbeiten fĂŒr Empathiache menschen nicht sehr verlockend sind. Frauen sind Empathischer als MĂ€nner das darf man Stereotypusch und Generell sagen.

Weil die Branche nicht welcoming ist. Und weil es wenig nicht mĂ€nnliche Vorbilder gibt. Gerade junge Flinta haben es so schwer. Bei uns in der Firma kam eine 15-JĂ€hrige schnuppern. Das Team ging unnatĂŒrlich mit ihr um (weil sie sich nicht gewohnt sind, mit Frauen zu arbeiten) - das spĂŒrt man. Ausserdem gehören dumme SprĂŒche und das generische Maskulin zum Alltag. Nicht sehr einladend. Sie wollte die Stelle trotzdem, bekommen hat sie dann ein Mann.. Die Branche muss auch etwas dafĂŒr tun, dass sie diverser wird. Taten statt Worte. Wobei auf die Wortwahl zu achten schonmal ein Anfang wĂ€re. Ich höre viele Geschichten von Kolleg*innen (Flinta) ĂŒber Sexismus. Auch darĂŒber, dass Berufskollegen einem nicht wirklich Dinge von Anfang an erklĂ€ren wollen, wenn man danach fragt. Eher ungefragtes ReingrĂ€tschen und Kommentare wie "Was, du bist Technikerin?", "Das kannst du doch gar nicht..", "ja, das ist halt teures Material. Versteh ich schon, dass er nicht möchte, das du das rumtrĂ€gst.."




Answers to Question 5: Haben Sie Erfahrungen mit Sexismus gemacht?


Ich weiss nicht ob es daran liegt dass ich eine Transfrau bin aber in der ein oder anderen Firma habe ich mich schon zeitweise sehr ausgegrenzt gefĂŒhlt

Bisher zum GlĂŒck nicht. 🙂

Ja, ich wurde im Lehrbetrieb von einem Vorgesetzen sexuell belĂ€stigt. Sexistische SprĂŒche musdte ich auch von einem Kursleiter in einem ÜK anhören.

nein

Nein zum GlĂŒck bisher nicht gross. Ich selbst gar nicht. Eine Kollegin wurde mal bissl komisch angeschaut als sie fĂŒr einen Rap Act Sound machen sollte aber nach guter Leistung war das dann auch kein Problem mehr.

Mir wurde öfters weniger zugetraut als meinen Kollegen. Dumme sprĂŒche, Catcalling. "FĂŒr eine Frau haben sie das aber super Toll gemacht". (Nett gemeint aber am Ziel vorbei). "Oh Starke Frau", MĂ€nner die helfen wollen und mir ungefragt die Sachen aus der Hand nehmen und fĂŒr mich hochheben (Z.B Top auf Stativ) "Kommt Ihr Kollege noch? Das machen sie bestimmt nicht alleine, oder?" "Sie sind bestimmt die Lehrtochter / Assistentin" ...

Sexistische verbale Anspielungen.

Nein

Nicht spezifisch. MÀnnerlastigkeit erhöht die Möglichkeit auf Sexismus.

In den seltenen FĂ€llen in denen ich mit weiblichen Stagehands gearbeitet habe war es eigentlich immer der Fall das sie am Arbeitsplatz angeflirtet wurden (z.b. das Angebot einer Fussmassage nach dem Job), unangenehm berĂŒhrt wurden, ihnen die Kompetenz abgesprochen wurde (z.b. die Verantwortung einer mĂ€nnlichen, weniger erfahrenen Person ĂŒbertragen wurde). Es gab praktisch keine Arbeitserfahrung in dieser Branche die ich mit Frauen geteilt habe, an denen keine sexistischen VorfĂ€lle passiert sind.

Ja . ist oft so dass man vorurteilen begegnet aber der umgangston unter technikerinnen ist sowieso oft schroff (kannst du das ĂŒberhaupt fragen zb) und kann fĂ€lschlicherweise aufs geschlecht bezogen werden.

Ja , wobei die Erfahrungen massiv schlimmer waren, als ich als Musikerin unterwegs war als jetzt "hinter" der BĂŒhne. Meine ausschliesslich mĂ€nnlichen Mitarbeitenden und auch das nĂ€here VT-Umfeld ist sich der Thematik sehr bewusst und wir diskutieren öfters darĂŒber. Gerne spreche ich solche Themen bei ihnen an, wie heute, als mir ein Kunde eine Nachricht mit "Hey du HĂŒbsche" schrieb, um sich fĂŒr die Lichtinstallation von vergangenem Freitag zu bedanken. Ich konfrontiere meine Mitarbeitenden mit der Frage, ob sie von Kunden auch regelmĂ€ssige solche
Nachrichten resp. Bemerkungen auf Jobs erhalten (darf gerne gedruckt werden - habe je nachdem noch weitere "Geschichten", die passen könnten).

Nö

Nein .

gibt es immer wieder, dass abschÀtzige Bemerkungen fallen

Nein Ich habe immer Respekt und WertschÀtzung erfahren - und einen guten Teamgeist erlebt!

Ja kommt leider viel zu oft vor

Jein, mehr die generelle Einstellung, dass man alles selber machen soll. Vor allem im Bezug auf schweres Material einzurichten und das Hilfe/UnterstĂŒtzung ein Zeichen von SchwĂ€che ist.

KĂŒnstlerinnen sprachen meiner Kollegin ab die körperlich anstrengend Aufgaben im Job zu ĂŒbernehmen. Das sollten doch die Techniker ĂŒbernehmen, war die Aussage.

nein

Ich habe als MĂ€nlicher, Technik-afiner Musiker schon einige male deutlich bemerkt, wie ich von Techi's deutlich respektvoller behalndelt wurde als meine Weiblichen Band-Mitglieder.

Ja .

Nein

Abgesehen von dummen sprĂŒchen habe ich als mann nichts beobachtet.

Ich als Mann an meiner eigenen Person nicht. Trotzdem bekommt man natĂŒrlich immer mal, eher unter der Älteren generation mit, dass sexistische Ă€usserungen fallen.

Nein

Keine Erfahrung

Ich wurde mehrmals nicht in Backstage gelassen, meine Anweisungen werden nicht befolgt, meine Meinung wird erst durch BestÀtigung der mÀnnlichen Kollegen ernstgenommen und ich mir wurde unterstellt dass ich einen 'schwanz' haben muss, da ich stÀrker war als er.

Nein , gar nicht. Oft werde ich einfach gefragt, ob mir Lasten abgenommen werden sollen, obwohl ich diese ohne
Probleme tragen kann. Sobald man mich kennt, ist das jedoch kein Thema mehr.

Nein

Manchmal sagen sie: Frauen gehören nicht hier her, sie können das nicht.

Nein

Wenn mich Menschen noch nicht kennen, muss man sich manchmal gefallen lassen, dass sie enttÀuscht sind, weil eine Frau da ist, oder man wird "belittled" - gerade als junge Frau. Gibt sich in 90% der FÀlle nach ein paar Stunden, aber nervt trotzdem.

Ja - ich habe schon diverse Erfahrungen gemacht, nein ich möchte sie nicht im Detail erlÀutern. Das meiste ist geklÀrt zwischen denjenigen und mir.

Wenn man als Mann ĂŒber sexistische Witze nicht mitlacht, wird man als humorlos dargestellt. Wenn sich Mann und Frau ĂŒber die selbe Sache beschweren, wird es bei MĂ€nnern viel eher akzeptiert. Die Frau soll nicht so emotional, sensibel etc. sein.

Nicht sexuell,aber nervend: Mir wurde von anderen Hands mal der Kupferhammer aus denn HĂ€nden gerissen und gesagt "du Frau,geh in die Ecke" hatten sich partout geweigert mit mir zuarbeiten. Bestimmt hat der ein oder andere mir oder meinen Kolleginnen aufn Po geschaut,aber ich realisier das eh nicht und hab auch nicht die Zeit dazu mich jedesmal drauf zu achten.

Nein

Ich werde regelmĂ€ssig ungefragt unterstĂŒtzt, wenn ich schwere Dinge heben muss. Einmal liess mich ein Gast-Lichttechniker nicht sein Lichtpult heben (mit ihm zusammen) und hat mir direkt ins Gesicht gesagt, er wolle nicht, dass ich als Frau sein Lichtpult mit ihm anhebe, er wolle lieber meinen mĂ€nnlichen Kollegen, um ihm zu helfen, da er mir als Frau nicht zutraute, stark genug zu sein. Als ich ein Jobangebot bekam fĂŒr eine ziemlich angesehene Band und es drei mĂ€nnlichen Kollegen erzĂ€hlte, waren alle eifersĂŒchtig, haben mir direkt gesagt, ich könne es eh nicht und sei zu schlecht und sei zu unerfahren/könne es nicht, obwohl sie gar nicht nachgefragt haben, wofĂŒr ich genau angefragt wurde (ich wurde angefragt, beim Aufbau zu helfen - etwas, das ich definitiv kann). Ich erlebe es regelmĂ€ssig, dass meine Ansagen nicht ernstgenommen und nicht umgesetzt werden, es ist auch schon passiert, dass ein Techniker, als ich ihm in "meinem" Theater gesagt habe, dass er etwas nicht machen darf aus sicherheitstechnischen GrĂŒnden, mitten im Satz davongelaufen ist und meinte, es sei Schikane und er lasse sich von mir sicher nichts sagen.

Ich find man könnte mich mehr ernst nehmen oder auf meine Ideen die ich einbringen eingehen. Man muss sich halt echt hÀrter durchsetzen als Frau.

Ach, von anzĂŒglichen und sexistischen SprĂŒchen bis Bevorzugung der MĂ€nner in der Karriereentwicklung. Es war vieles dabei.

Ja auf Verbaler ebene.

Ich selbst erlebe im Team vor allem mit dem sogenannten "positiven" Sexismus. Dem, der nicht böse gemeint ist.
Das reicht von "soll ich dir beim Tragen helfen", ĂŒber "du kannst halt besser reden als ich, Frauen können das einfach besser", bis zu "die Schönste im Team".... Was oft passiert ist dagegen, dass die Kundschaft denkt, ich sei die SekretĂ€rin, wenn ich ans Telefon gehe. Oder lieber mit einem Fachmann reden wollen.



Answers to Question 6: Hat die Branche ein Sexismus Problem?


Ich tendiere eher zu Nein aber ich denke da kommt es auch wieder auf die Umgebung an, hier in der Schweiz jedenfalls sehe ich das eher weniger als Problem

Bisher kenne ich nur tolle Liechttechniker*innen, diverse kleine Theatervereine

Ja, vor allem dort, wo es steile Hierarchien gibt und alteingesessene Techniker sitzen.

vermutlich schon


Ich glaube nicht die Branche, Sexismus ist ĂŒberall. Und ich wĂŒrde mich mal aus dem Fenster lehnen und meinen In der Veranstaltungsbranche ist es schon bissl besser als zum Beispiel im Bau.

Ja hat sie!

Meiner Meinung nach leider sehr stark. Es benötigt ein hartes Aufspalten dieser eingefahrenen Muster. Der mĂ€nnliche Anteil schaukelt sich gegenseitig hoch und versucht sich zu ĂŒbertrumpfen. Frauen gehen da oft unter und mĂŒssen sich jeden Tag diesen Thematiken stellen und Aushalten. Ein Kampf dagegen ist krĂ€ftezehrend und bedarf Mut.

Ja, da es mÀnnliche Veranstaltungstechniker gibt die meinen das sie alles besser und schneller hinkriegen als weibliche Veranstaltungstechnikerinnen.

Meinerseits nicht so erlebt.

Ich denke die Branche hat ein Sexismusproblem, es mĂŒsste viel mehr Awareness zu dem Thema innerhalb der Firmen gestreut werden. Durch die Überrepresentation von MĂ€nnern am Arbeitsplatz, fĂŒhlen sich Individuen sicher damit, ihr sexistisches Gedankengut zu streuen ohne dabei auf betroffene Ohren zu stossen. Ich denke diese Dynamik befeuert sich immer wieder und daraus entsteht ein Teufelskreis wo MĂ€nner sich in ihrem sexismus gegenseitig immer wieder bestĂ€tigen und der Arbeitsplatz fĂŒr Frauen unangenehm bleibt. => ja
nein. habe persönlich viel profitiert vom f sein und jobs und praktikas bekommen bei leuten, welche frauen gleich fördern wollten.

Im Vergleich zu anderen, mĂ€nnerdominierten Branchen finde ich die VT-Branche als relativ angenehm, was die Sexismus-Thematik betrifft. Es kann aber auch sein, dass ich das nur so wahrnehme, weil in meinem VT-Umfeld mit ganz wenigen Ausnahmen nur MĂ€nner arbeiten, die sich der Thematik stellen und offen fĂŒr Anregungen sind.
Ich kenne jedoch mindestens auch eine VT-Firma, bei der ich als Frau niemals arbeiten wĂŒrde - ich denke, dass Sexismus in der VT-Branche definitiv vorkommt, aber nicht mehr oder weniger als in der gesamten Bevölkerung.

Wie ĂŒberall gibt es Sexismus. Das ist aber Personenbezogen und nicht Branche.

Sexismus ist allgemein und ĂŒberall ein Problem.

kann ich nicht beurteilen

Nein Viele eher „mĂ€nnerlastige Berufsgattungen“ schĂ€tzen es, wenn es Frauen im Team hat. Sexismus kann es allen Berufszweigen geben, abhĂ€ngig von Konstellationen.

Ja hat sie

Ich denke ein StĂŒck weit schon. Generell lĂ€sst man aber ungern/wenig neue Personen in den „inner circle“. Auch fĂŒr mich als mĂ€nnliche Person kann es schwierig sein mich zu etablieren. Vielleicht ist es fĂŒr nicht-mĂ€nnliche Personen umso schwieriger, vor allem auch wegen den wenigen Vorbilder.

VT in der Kultur eher weniger aber bei Business Events wahrscheinlich mehr

nein, es muss mehr Durchmischung geben, damit solche Themen keine Relevanz haben. Sobald mehrere Frauen in einem Team arbeiten habe ich nie blöde SprĂŒche oder sexualisiertes Verhalten beobachtet
Es gibt sicherlich viel Verbesserungspotential

Nein

Ja. Aber nicht mehr als andere Branchen

Die Gesellschaft hat ein Sexismusproblem im allgemeinen. Ich wĂŒrde die Veranstaltungstehnik nicht Problematischer einstufen als jedes andere BĂŒro-umfeld. In meiner erfahrung sogar weniger. Das Variiert aber von Betrieb zu Betrieb und Job zu Job.

Schwer das zu beantworten als Mann, aber ich persönlich arbeite in einem Umfeld wo ich keinen Sexismus wahrnehme.

Nein. Jedoch leisten Frauen in diesem Beruf (bewusst oder unbewusst) oftmals mehr als MĂ€nner um Akzeptiert zu werden. Alle Frauen welche ich kenne sind absolut Top in Ihrem Job...

Ja aber logisch hat die branche ein Sexismus problem. Nicht nur die Vtech Branche sondern die Tech sowie die Musikindustrie auch.

GrundsÀtzlich ja. Ich denke allerdings nicht mehr als andere MÀnner dominierte Branchen.

Nein, habe bisher noch nichts in diese Richtung mitbekommen.

ja, ich denke jede Berufsbranche im technischen Bereich hat ein Problem damit. Internalisierte Muster und Umgangsformen erschweren Frauen* einen Einstieg, sie mĂŒssen sich (fachlich) mehr beweisen um Anerkennung zu bekommen, werden sexualisiert, objektiviert. Sexismus ist tief verankert in der Gesellschaft und besonders in mĂ€nner-dominierten Bereichen.

Es hat sicher immer Personen die Konservativ denken aber wo hat es diese nicht!!

Ich denke nicht.

In meinem unmittelbaren Arbeitsumfeld, nein. Ansonsten kann ich es nicht beurteilen
Nicht mehr als andere Branchen, die den Ruf hÀtten "MÀnnerbereiche" zu sein - aber es gibt demzufolge sicher in allen davon Verbesserungsbedarf im Mindset von manchen Menschen (nicht nur MÀnnern, aber schon hauptsÀchlich)

Ich denke nicht viel mehr als in anderen Branchen.

Ja, wie die gesamte Gesellschaft. Im Theater weniger als z.B. im Touring.

Gibt es bestimmt,was nicht ok ist.ich finde aber das die Frauen die in der Branche arbeiten,nicht auf den Mund gefallen sind und sich wehren,oder sich anderen anvertrauen. Viele Tour PLs sagen auch wir sollen es melden, sollte sowas vorkommt, find ich super!

Ja - Unternehmen können dies im eigenen Einflussbereich einfach abstellen
.

Ja, definitiv. Ich finde, die Branche hat ein massives Problem und die Tatsache, dass es so wenig Frauen in dem Beruf gibt, spricht fĂŒr sich. Ich werde regelmĂ€ssig von meinen Kolleginnen vorgewarnt, ich solle mir gut ĂŒberlegen, ob ich wirklich Technikerin werden will, weil es in der Technikerwelt extrem unangenehm fĂŒr Frauen sei und einem nichts geglaubt wird, komplett andere MassstĂ€be fĂŒr Frauen gelten, Frauen sofort nach nur einem Fehler verurteilt werden und sowieso als unfĂ€hig angesehen werden. Die MĂ€nner in dem Beruf sprechen auch nie darĂŒber, wie ihr Umgang mit Frauen in dem Beruf ist oder was schief lĂ€uft. Oft haben Technikerinnen auch keinen Ort, wo sie melden können, wenn Sexismus vorkommt.

Ich finde nicht
ich habe zwar einwenig Bekanntschaft damit gemacht aber ich finde an dem Ort wo ich Arbeite respektiert jeder jeden

Ich glaube, es spielt keine Rolle in welcher Branche, Sexismus ist allgegenwĂ€rtig in allen Bereichen. Da muss noch ein grosses Umdenken stattfinden. Vor Allem bei den weissen, alten MĂ€nnern. Aber ich bin zuversichtlich was die jungen und kommenden Generationen angeht, die stehen auf und lassen sich das nicht mehr gefallen. Wir „Alten“ haben aber auch schon einiges an Vorarbeit geleistet.

Das hat nichts mit der Branche zu tun sondern das Viele MĂ€nner zusammen kommen, aber nein ich sehe immer mehr Frauen im Beruf undhabe selbst das gefĂŒhl das es sich am Ă€ndern ist.

Ja definitiv. Meine Meinung zu dem Thema ist klar: Die Branche hat ein Sexismusproblem. Und alle mĂŒssen das erstmal annehmen. Ich glaube das Problem ist, dass viele MĂ€nner gar nicht anerkennen wollen, das ein Problem besteht. Viele wissen gar nicht, wie der Begriff Sexismus definiert ist. Viele denken, Sexismus habe nur etwas mit anzĂŒglichen Bemerkungen zu tun, von genereller Abwertung aufgrund des Geschlechts haben die gar nie gehört, geschweige denn, sich Gedanken dazu gemacht. Ich mache in meiner Ausbildung tagtĂ€glich gratis Bildungsarbeit und werde dafĂŒr oft eher als nervig empfunden, anstatt dass sich jemand bedankt. Ich frage mich auch, ob die Profis Angst um ihre Position haben.. We will see..




Answers to Question 7: Wie bringen wir mehr Frauen in die Branche?


Das ist eine sehr gute Frage, auf diese habe ich so spontan jetzt leider keine Antwort

Da ich eine Quereinsteigerin bin, kann ich mich null beklagen. Ich wollte es lernen und bekam die Chance. 🙂 Ich bin immer noch AnfĂ€ngerin, aber die neuen Herausforderungen gefallen mir.

Zeigen, wie sich der Beruf entwickelt hat. Sichtbar machen. OnlineprÀsenz verstÀrken. (Wo holt man die jungen Menschen ab?)

Ich denke ganz allgemein an technische Berufe: Stereotypenbilder vernichten 😉 Beginnt aber schon in der Schule


Ich glaube sensibilisieren und attraktiv machen. Öffnen und nicht diesen wir sind die harten Kerle AttitĂŒde an den Tg legen

Jobausschreibugen expl. an Frauen oder Menschen mit div. Geschlecht richten. Awareness schaffen, darĂŒber sprechen.

Kulturwandel. AufklÀrung vor Ort und Menschen die sensibel sind und in höheren Kadern, um vor Ort einzugreifen und den Menschen zu helfen.

Mehr Workshops und Praktikas!

Spezifisch Frauen bewerben und die Vorteile auzuzeigen.

AufklÀrung, konsequente Bestrafung sexistischen Verhaltens.

allgemein erziehung mit ideen von geschlechterunterschieden abschaffen

Mehr dafĂŒr werben; die Vorteile hervorheben; aufzeigen, dass man nicht die klassische "Roadie-Postur" haben muss, um sich in dieser Branche behaupten zu können - sondern dass so ziemlich alles möglich ist.

Beruf mehr in der Öfentlichkeit prĂ€sentieren. Beispiel SwissSkills

Weiss ich nicht.

kann ich nicht beurteilen

Die Berufsbilder vorstellen, Angst vor Technik nehmen, Schnupperangebote, Vielseitigkeit aufzeigen

Akzeptanz und Toleranz, ich glaube nicht, dass es Àussere Faktoren gibt die nicht in Zusammenhang mit den
Menschen in der Branche stehen.

Ungleichbehandlung direkt ansprechen und nicht die Augen verschliessen

Generelle Sensibilisierung auf die „Gate-Keep“ Tendenzen dieser Branche und ein GemeinschaftsgefĂŒhl zwischen Techniker:innen schaffen statt dem momentanen jede:r gegen jede:r.

Da hab ich wenig Expertise, aber Vorurteile abbauen und offen mit den Menschen umgehen schadet nie

Bei der Einstellung explizit Frauen fördern, AusbildungsplĂ€tze mit Frauen besetzen, damit die Sichtbarkeit grĂ¶ĂŸer wird!

Angebote und Kurse zu dem Thema machen die sich spezifisch and FINTA-Personen richten, wie das zb. Helvetia Rockt mit Musik macht. In Veranstaltungsbetrieben sensibiliesieren und Informieren zum Thema; wu man mit angehenden Techniker*innen Arbeitet um sie nicht vin dem Job ab zu schrecken.

Die TĂ€tigkeitsschwerpunkte die evtl. speziell fĂŒr die Talente und die KreativitĂ€t von Frauen geeignet sind aufzeigen. Z.B. Operating, Lichtdesign, Visuals...

Weiss ich nicht.

Da fÀllt mir leider nichts zu ein.

Gleichbehandlung, ausser bei sehr schwerer körperlicher Arbeit - sofern dies von der betroffenen Person gewĂŒnscht ist. Vorbildfunktion vom Verband bis in die Betriebe.

Niemand verurteilen wenn du etwas nicht kannst oder nicht weisst. Keine 'alltÀglichen' sexistischen witze machen.
Nicht davon ausgehen, dass eine frau etwas nicht kann. Oder weniger gut kann wie du. Nicht davon ausgehen dass du ihr ĂŒberlegen bist und dadurch mehr Recht auf alles hast.

Soweit ich das sehe, richten sich geschlechter-spezifische Förderungsangebote im Kulturbereich vor allem an Personen auf der BĂŒhne. Es wĂ€re wichtig Förderung auch fĂŒr Veranstaltungstechniker*innen anzubieten.

Grösseres Auftreten bei der Berufswahl, z.B. Messen, evtl. BroschĂŒren im Biz

Gendersensible Sprache im Team, Sensibilisierung in Form von Workshops und Weiterbildungen, Ombudsstelle, Lohntransparenz

Es braucht beide Seiten dafĂŒr, wir wĂŒrden gerne jedes Jahr eine Veranstaltungstechniker ausbilden es findet sicher aber nicht immer eine erzwingen kann man es nicht

Mehr Werbung fĂŒr Frauen in der Technik.

Bewerben und AufklĂ€ren, das der Beruf geschlechtsunabhĂ€nig ausgeĂŒbt werden kann.

Ich finde in Kulturbetrieben ist es etwas einfacher als im Touring/Musikbetrieb - wenn mehr Frauen in FĂŒhrungspositionen und Ausbildungspositionen kommen, ergibt sich das glaube ich von selbst? Denke es ist wichtig in Betrieben auch die diversen/weiblichen Leute mit den Menschen in Ausbildung zusammenzubringen - als Beispiel und/oder Ansprechperson..

Kommunikative Unternehmensstrukturen schaffen, Vorurteile ausrĂ€umen, mit gutem Beispiel vorangehen, Frauen bewusst fördern- ich bin kein Fan von Quoten, manchmal aber hilfreich dass sich die Frauen ĂŒberhaupt erst getrauen bzw. eine Chance kriegen. Beweisen mĂŒssen sie sich ja dann trotzdem. Lobbyieren. Die MĂ€nner machen das auch. Solidarisch zueinander sein und einander helfen, zuhören, loyal sein. Ansprechen wenn einem etwas auffĂ€llt, dass nicht in Ordnung ist.

allgemeine awareness fördern.

Mehr Werbung? Mund zu Mund Propaganda?

Interessiert mich auch. 
 Mehr mint und technik an schulen Ich glaube auch dass nerds heute es schwer haben - ich schlage vor diese Menschen einfach als normale gleichwertige kinder und Menschen anzusehen

Indem MĂ€nner konsequent auf ihr sexistisches Verhalten aufmerksam gemacht werden, und zwar von den Frauen, aber vor allem von den MĂ€nnern, denen das sexistische Verhalten ihrer Kollegen auffĂ€llt, die aber bisher den Mund halten, weil sie sich nicht exponieren wollen. Oder indem nicht mehr ĂŒber sexistische Witze unter Technikern gelacht wird. Eigentlich grundsĂ€tzlich ebenso, wie in der ganzen Gesellschaft Sexismus abgebaut werden kann:

Keine Toleranz fĂŒr Sexismus ĂŒberall, die MĂ€nner in die Verantwortung nehmen, Konsequent sein, darĂŒber sprechen und das Thema enttabuisieren.

GrundsĂ€tzlich mehr Werben fĂŒr SchĂŒlerinnen z.b. Berufsmesse teilnehmen oder selber an der Schule den Beruf prĂ€sentieren. Oder mehr online PrĂ€sens zeigen z.b. Sozial Media oder Website. Um es mehr ansprechend zu machen wĂŒrd ich halt mehr Frauen involvieren bei den ganzen Aktionen die ich oben erwĂ€hnt, damit man vor allem den jungen Leuten zeigen kann, dass es auch Frauen in diesem Beruf gibt. Oder online ausschreiben, dass man Schnuppertage oder Schnupperwochen anbietet.

Informieren und mit Konventionen brechen.

Indem MĂ€nner aufhören, Angst vor geschlechterspezifischer Sprache zu haben. Indem sie Flinta fördern und gerne mit Flinta zusammenarbeiten. Indem Flinta-Techis sich vernetzen. Vor allem aber muss die Berufsausbildung junger Flinta in der Branche gefördert werden. Die Firmen mĂŒssen Verantwortung ĂŒbernehmen.

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